Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Hämotherapie

Dr. med. Günter MichaelisChefarzt Dr. med. Günter Michaelis

Facharzt für Anästhesiologie

Zusatzbezeichnung:

Spez. Anästhesiologische Intensivmedizin, Transfusionswesen

guenter.michaelis@spital-waldshut.de

Liebe Patienten, liebe Angehörige,

seit der ersten erfolgreichen Äthernarkose im Jahre 1846 hat sich die Anästhesiologie zu einem wich tigen Fachgebiet in der Medizin entwickelt. Ohne die moderne Anästhesie wären die Fortschritte in der operativen Medizin, der Notfallmedizin und der Intensivmedizin nicht möglich gewesen. Die Anästhesiologie wird besonders durch die vier Säulen „A.I.N.S.“ des Fachgebietes charakterisiert:

A = Anästhesie
I = Intensivmedizin
N = Notfallmedizin
S = Schmerztherapie

Diese Säulen des Fachgebietes sind in der Abteilung vertreten. Zusätzlich ist die Abteilung für die Hämotherapie (Behandlung mit Blutprodukten) im Spital zuständig.

Anästhesie

Die Abteilung verantwortet die sorgfältige Durchführung von Narkosen oder Teilbetäubungen bei allen Patienten während operativer Eingriffe im Spital. Hierbei kommen die modernen Methoden des Fachgebietes der Anästhesie zur Anwendung. Jährlich werden etwa 5.500 Patienten von der Abteilung betreut.

Anästhesie

Vor jeder Narkose wird mit den Patienten ein intensives Aufklärungs- und Beratungsgespräch geführt, um das für den geplanten Eingriff geeignete Verfahren auszuwählen.

Den speziell ausgebildeten Ärzten stehen hierfür standardisierte Anästhesiearbeitsplätze zur Verfügung. Sie werden bei ihrer Tätigkeit im Operationssaal von besonders ausgebildeten Fachpflegekräften unterstützt.

Nach den Narkosen werden die Patienten im Aufwachraum überwacht, bis keine kritischen Nachwirkungen der Narkosen zu erwarten sind. Darüber hinaus steht rund um die Uhr im Spital ein Anästhesie- Team zur Verfügung, um jederzeit Notfälle, z. B. im OP, im Kreißsaal oder im Erstversorgungsraum behandeln zu können.

Intensivmedizin

Die Abteilung betreut die Intensivstation des Spitals in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen. Auf dieser Station werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen intensivmedizinisch behandelt.

Intensivmedizin

Häufig werden auch Patienten nach größeren Operationen rein prophylaktisch aufgenommen, um alle Organfunktionen besser überwachen und bei Bedarf rechtzeitig eingreifen zu können. Auch hier sind besonders ausgebildete Fachpflegekräfte mit der zweijährigen Fachweiterbildung Intensivpflege tätig.

Notfallmedizin

Mit dem Fach Anästhesie ist die Notfallmedizin eng verbunden. Das Team der Anästhesie und der Intensivstation ist daher in die hausinterne Notfallversorgung, z. B. bei Wiederbelebungen oder im Erstversorgungsraum eingebunden. Darüber hinaus sind die ärztlichen Mitarbeiter der Abteilung zusätzlich zu ihrem Einsatz im Spital auch als Notärzte aktiv und beratend für den DRK-Rettungsdienst Waldshut tätig.

Notfallmedizin

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

Schmerztherapie

Schmerzen nach einer Operation sind unangenehm für den Patienten und können auch den Heilungsprozess verzögern. Vor größeren operativen Eingriffen besprechen wir mit den Patienten Möglichkeiten der Schmerztherapie und das für sie am besten geeignete Verfahren. Nach der Operation beginnt die Schmerzbehandlung im Aufwachraum – angepasst an die individuelle Situation. Außerdem besteht die Möglichkeit, postoperative Schmerzen mit ausgewählten Katheterverfahren oder durch eine patientenkontrollierte Schmerztherapie (PCA) mittels Schmerzmittelpumpe zu behandeln.

Hämotherapie

Unter dem Begriff Hämotherapie wird die Behandlung mit Blutprodukten verstanden, beispielsweise auch der Ersatz verlorenen Blutes nach einem Unfall oder bei Notoperationen. Bei Patienten mit chronischer Blutarmut können auf Verordnung des Hausarztes Bluttransfusionen ambulant durchgeführt werden.

Hämotherapie Bluttransfusion

Für geplante Operationen gibt es im Spital Waldshut die Möglichkeit, Wochen vorher durch Entnahme eigenen Blutes vorzusorgen. Die Voraussetzungen dafür, besondere transfusionsmedizinische Kenntnisse und Labormethoden für Vorbereitung und Lagerung der Konserven sowie eine spezielle Erlaubnis des Regierungspräsidiums, sind im Spital Waldshut gegeben.

Eine weiteres Verfahren zur Vermeidung von Fremdblutgaben besteht im Spital darin, intraoperativ auftretende Blutverluste nach einer speziellen Behandlung (MAT) dem Patienten direkt zurückzuführen.