Diabetologie

Die Diagnostik und Therapie der Zuckerkrankheit erfolgt nach internationalen Standards und den Empfehlungen der Deutschen Diabetesgesellschaft. Hierbei steht nicht „der Zucker“, sondern der Patient in seiner Gesamtheit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Unser Aufgabenbereich umfasst:

  • Beginn oder Neueinstellung einer blutzuckersenkenden Behandlung inklusive Patientenschulung, wenn dies ambulant nicht möglich ist.
  • Notfallaufnahme bei gefährlichen Entgleisungen (schwere Hypoglykämie, Ketoazidose, ausgeprägte Hyperglykämie).
  • Berücksichtigung weiterer kardiovaskulärer (Herz und Kreislauf betreffende) Risiken; dies sind vor allem hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel.
  • Untersuchung auf Anzeichen für oder bereits eingetretene Folgekrankheiten der Zuckerkrankheit (z. B.: Angina pectoris, Schlaganfall, Nierenschwäche, Durchblutungs- und Gefühlsstörungen der Beine, Sehschwäche).
  • Abstimmung des Behandlungsplanes mit dem Patienten unter Berücksichtigung dessen  psychosozialer Situation und persönlichen Präferenzen und Möglichkeiten.
  • Konsiliardienst (d. h. Beratung und Mitbehandlung) für die anderen Fachabteilungen des Krankenhauses. Ein wichtiger Punkt, denn tatsächlich sind ca. 20 % aller Patienten, die im Spital Waldshut stationär behandelt werden, Diabetiker. Das liegt sowohl an der Häufigkeit der Volkskrankheit Diabetes mellitus, als auch an den zum Teil schwerwiegenden Folgekrankheiten, die im Krankheitsverlauf auftreten können. Häufig werden in akuten Krankheitsphasen oder perioperativ Anpassungen der blutzuckerregulierenden Therapie erforderlich, um einen guten Heilverlauf zu begünstigen. Hierbei unterstützt das Diabetesteam die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte des Patienten.