Dr. med. Harro JenssAbteilung für Innere Medizin

Chefarzt Dr. med. Harro Jenss

Facharzt für Innere Medizin

Schwerpunkt:

Gastroenterologie

harro.jenss@spital-waldshut.de

Dr. med. Sun Ju KimLeitende Ärztin Dr. med. Sun Ju Kim

Fachärztin für Innere Medizin

Schwerpunkt:

Kardiologie, Notfallmedizin

sunju.kim@spital-waldshut.de

Abteilung für Innere Medizin

Das Leistungsspektrum umfasst die Untersuchung und Behandlung aller gesundheitlichen Störungen im Bereich der inneren Organe. Die Schwerpunkte der Abteilung beziehen sich auf die Erkrankungen der Verdauungsorgane einschließlich der Leber- und Gallenwege sowie auf die Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Jährlich werden in der Abteilung etwa 4.200 Patienten mit dem gesamten Spektrum internistischer Erkrankungen und angrenzender Fachgebiete stationär untersucht und behandelt.

Innere Medizin

Die Abteilung verfügt über eine außerordentlich moderne apparative Ausstattung für die notwendigen Untersuchungen. Es wird eine sehr enge Kooperation mit anderen Fachdisziplinen des Spitals gepflegt.

Für spezielle Fragestellungen hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg entwickelt.
Ein wesentliches Anliegen ist die enge und vertrauensvolle Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten. So findet ein kontinuierlicher Gedankenaustauch mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen statt. Neben den üblichen Fortbildungsbildungsveranstaltungen wird eine spezielle Klinische Visite von der Abteilung für die Ärzte des Landkreises angeboten.

Zur Abteilung mit 108 Betten gehören eine Intensivstation sowie eine große Notaufnahmestation, die rund um die Uhr vom Ärzteteam versorgt wird.

Die Abteilung wird geleitet von Chefarzt Dr. med. Harro Jenss, einem Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Die Leitende Oberärztin ist Dr. med. Sun Ju Kim, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie. Daneben besteht das Ärzteteam aus weiteren drei Oberärzten und 14 Assistenzärzten.

Neben der bestmöglichen medizinischen Betreuung ist den Ärztinnen und Ärzten das gemeinsame Gespräch mit den Patientinnen und Patienten sowie mit den Angehörigen ein zentrales Anliegen.

Information und Aufklärung, verständnisvolle Beratung und stete Kommunikation ermöglichen auch in sehr schwierigen Situationen, dass sich der Patient umfassend betreut fühlt.

Herz

In der Abteilung wird die gesamte nicht invasive Diagnostik und Therapie durchgeführt, die für die Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems notwendig sind.

Dabei handelt es sich um folgende diagnostische Verfahren:

  • Ultraschalluntersuchung des Herzens (TTE und TEE)
  • Untersuchung der Blutgefäße mittels Ultraschall
    (Duplexsonographie)
  • Rechtsherzkatheter-Untersuchung
  • Stress-Echocardiographie
  • Kipptischuntersuchung
  • Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckregistrierung
  • Belastungs-EKG.

In der Abteilung werden jährlich etwa 120 Schrittmacher (Ein- und Zwei-Kammer-Schrittmachersysteme) sowie Defibrillatoren (ICD) eingepflanzt.

Innere Medizin

Neben der umfassenden und sorgfältigen Diagnostik erfolgt eine intensive Behandlung und Betreuung der Patienten mit Herzinfarkt, Herzschwäche, Herz-Rhythmusstörungen, Herzklappenerkrankungen und Bluthochdruck. Die Behandlung folgt dabei gezielt den international bewährten Leitlinien. Es besteht eine enge Kooperation mit den Herzspezialisten des Universitätsklinikums Freiburg.

Lunge

Akute und chronische Lungen- und Bronchialerkrankungen kommen in der Bevölkerung häufig vor und erfordern eine spezielle Untersuchung. Um eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen, ist eine intensive Behandlung, Beratung und Schulung notwendig.

Innere Medizin

In der Abteilung stehen Geräte für unterschiedliche Lungenfunktionstests einschließlich der Bodyplethysmographie zur Verfügung, mit der eine umfassende Funktionsuntersuchung der Lungen möglich ist.

Als invasive Methode wird die Spiegelung des Bronchialssystems (Bronchoskopie) z. B. bei Verdacht auf eine bösartige Lungenerkrankung durchgeführt. Neben den diagnostischen Maßnahmen erfolgt eine gezielte Behandlung u. a. von entzündlichen Lungenerkrankungen, von Asthma bronchiale und besonders der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Verdauungsorgane

Neben der sorgfältigen körperlichen Untersuchung kommen der moderne diagnostische und therapeutische Ultraschall und eine hochauflösende Video-Endoskopie bei der Untersuchung von Erkrankungen der Verdauungsorgane zur Anwendung.

Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, von Dickdarm und des letzten Abschnittes des Dünndarms sowie die endoskopische Entfernung von Polypen im Dickdarm gehören zu den Routineuntersuchungen im Spital.

Innere Medizin

Die Darstellung der Gallengänge und des Bauchspeicheldrüsenganges, die endoskopische Entfernung von Gallengangsteinen und die Einlage von Gallengangprothesen zur Überbrückung von Engstellen einschließlich der palliativen Stenteinlage bei inoperablen Gallengangstumoren gehören zum Leistungsspektrum der Abteilung. Diese Untersuchungen werden an einem der modernsten Durchleuchtungsgeräte durchgeführt.

Neben der Diagnostik erfolgt eine umfassende Beratung und Behandlung der Patienten mit Magen-Darmerkrankungen, Lebererkrankungen einschließlich Hepatitis B und C, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie der Gallenblase und der Gallenwege.

Für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und deren Begleiterkrankungen wird in der Abteilung eine spezielle Sprechstunde angeboten.

Stoffwechsel

Am häufigsten kommt bei den Stoffwechselerkrankungen die Zuckerkrankheit vor. Bei dieser Erkrankung wird neben der Feststellung der Blutzuckerprofile und der Qualität der Blutzuckereinstellung vor allem nach bereits eingetretenen Folgeschäden an Augen, Nieren, am Gefäßsystem und Herzen gefahndet.

Innere Medizin

Ziel der Betreuung zuckerkranker Patienten ist die optimale Einstellung der Blutzuckerwerte, eine umfassende Aufklärung und Schulung sowie die Vermeidung von Folgeerkrankungen.

Neben konsequenten diätetischen Maßnahmen wird die gezielte Behandlung mit Medikamenten sowie mit verschiedenen Insulinen durchgeführt, wobei sich die Abteilung an der nationalen Therapie-Leitlinie zur Behandlung des Diabetes mellitus orientiert.

Schlaganfall

Der Schlaganfall ist durch eine akute Durchblutungsstörung von Gehirngewebe gekennzeichnet, bei der sich eine Störung der Gehirnfunktion rasch bemerkbar machen kann (z. B. motorische Schwäche einer Körperseite, Sprachstörung). Der Schlaganfall ist immer ein Notfall („Zeit ist Gehirn“).

Die Abteilung verfügt über eine ausgewiesene und vom Land Baden-Württemberg anerkannte lokale Schlaganfalleinheit, in der sämtliche Abläufe fest definiert sind und einem vorgegebenen Behandlungspfad folgen. Die neurologische Beurteilung erfolgt gemeinsam mit den Ärzten des Neurozentrums des Universitätsklinikums Freiburg über ein modernes telemedizinisches System. Die diagnostischen Maßnahmen zur Feststellung der Schlaganfallursache sind im Spital umfassend verfügbar.

Schlaganfall

Die Betreuung der Schlaganfallpatienten erfolgt in unserer Abteilung interdisziplinär durch verschiedene spezialisierte Berufsgruppen. Insbesondere der Physiotherapie, der Logopädie, der Ergotherapie und dem Sozialdienst kommt in der Vermittlung der weiteren Versorgung ein hoher Stellenwert zu.

Krebsbehandlung

Häufig ist zum Zeitpunkt der Diagnose „Krebs“ eine heilende Behandlung nicht mehr möglich. Dann muss von vorneherein oder in Ergänzung zu einer Operation eine Chemotherapie durchgeführt werden.

Im Vordergrund müssen zunächst das gemeinsame Gespräch mit Aufklärung über den tatsächlichen "Nutzen" und die Verträglichkeit der Chemotherapie und eine gemeinsame Entscheidungsfindung stehen. Die Wahl des jeweiligen Therapie-Protokolls wird in einer Tumorkonferenz mit verschiedenen Spezialisten abgestimmt.

Krebsbehandlung

In der Abteilung wird ein breites Spektrum der medikamentösen Tumorbehandlung (Chemotherapie) vorwiegend ambulant angewandt.

So können Patienten nah am Heimatort versorgt werden. Vor allem werden Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Dickdarmkrebs, Magenkrebs, Krebserkrankungen der Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse und der Leber) behandelt.

Palliativmedizin

Ziel der Palliativmedizin ist die aktive und ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und in einer Situation, in der heilende Maßnahmen nicht mehr möglich sind.

Palliativmedizin

Schmerzlinderung und die Beherrschung von Symptomen wie Luftnot oder Durst stehen im Vordergrund. Psychosoziale und spirituelle Probleme haben in diesem Zusammenhang höchste Priorität. Die Lebensqualität und das Befinden sowie die Wünsche und Ziele des Patienten bestimmen die Inhalte der Betreuung. Eine Patientenverfügung oder ein umfassender Versorgungsplan sind hilfreich in dieser sehr komplexen und schwierigen Situation. Ausführliche Beratungsgespräche mit dem Arzt des Vertrauens sowie der Respekt vor der Würde Schwerstkranker und Sterbender sind unabdingbar.

Für das Ärzte-Team der Abteilung hat der Dialog höchsten Stellenwert – nur im gemeinsamen Gespräch gibt es gute Entscheidungen.