Frauenheilkunde

Die Fachabteilung für Frauenheilkunde verfügt über 17 Betten und führt alle modernen Methoden der Diagnostik sowie der operativen und konservativen Therapie bei Erkrankungen der Frau durch. Gerade im Bereich der Grundversorgung kommt es unserer Überzeugung auf den Anspruch an immer die beste Qualität zu bieten. Wir stehen unseren Patientinnen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Auch nachts und am Wochenende ist ständig ein Arzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe vor Ort.

Ein sehr großer Teil der gynäkologischen Routineoperationen ist heute mit einer Schlüsselloch-Operationstechnik, durch sogenannte laparoskopische Operationen realisierbar. Dabei wird eine Optik über den Bauchnabel eingeführt. Ein weiteres Gebiet der minimalinvasiven gynäkologischen Operationen ist die Hysteroskopie. Hierbei wird eine Optik über die Vagina in die Gebärmutter eingeführt. Über diese Optik ist es möglich, operative Eingriffe an der Gebärmutter vorzunehmen. Auch die operative und konservative Behandlung urogynäkologischer Erkrankungen entspricht den Anforderungen anspruchsvollster und modernster Therapieformen. Unser Grundprinzip bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen (Gynäkologische Onkologie) lautet, die Therapie so ausgedehnt wie notwendig und so schonend wie möglich für Sie zu gestalten. In unserer onkologischen Tagesklinik führen wir Chemotherapien durch. Für anschließende Heilbehandlungen besteht eine enge Zusammenarbeit mit diversen Rehabilitationskliniken. Selbstverständlich bieten wir auch Beratung und Diagnostik sowie feingewebliche Sicherung von abklärungsbedürftigen Befunden (tastbare Knoten, auffällige Mammographien) der weiblichen Brust.

Team

Ärzteteam der Abteilungen Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. med. Henrik Lutz
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Chefarzt
Eleonore Gisy
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, in Weiterbildung für fachgebundene Psychotherapie, Sexualtherapeutin
Leitende Oberärztin
Andrea Haubitz-Eschelbach, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Oberärztin
Dr. med. Jeannette Teeuwen-Mutter
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Fachweiterbildung in spezieller Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Oberärztin

Minimalinvasive Behandlungsmethoden

Ein sehr großer Teil der gynäkologischen Routineoperationen ist heute mit einer Schlüsselloch-Operationstechnik, durch sogenannte laparoskopische Operationen realisierbar. Dabei wird eine Optik durch den Bauchnabel eingeführt.

Laparoskopische Eingriffe

  • Operationen an Eierstock und Eileiter
  • Entfernen von gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter (Myome)
  • Entfernen der Gebärmutter bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen
  • Diagnostische Laparoskopie bei Unterbauchschmerzen
  • Diagnostische Laparoskopie bei ungewollter Kinderlosigkeit und Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter
  • Operative Therapie bei Endometriose
  • CESA/VESA: Endoskopische Operation bei bestimmten Formen der Dranginkontinenz

Ein weiteres Gebiet der minimalinvasiven gynäkologischen Operationen ist die Hysteroskopie. Hierbei wird eine Optik über die Vagina in die Gebärmutter eingeführt. Über diese Optik ist es möglich, operative Eingriffe an der Gebärmutter vorzunehmen.

Hysteroskopische Eingriffe

  • Abtragen und veröden der Gebärmutterschleimhaut bei zu starken Blutungen
  • Abtragen von Myomen und sonstigen Veränderungen wie z.B. Polypen, die in die Gebärmutter ragen
  • Entfernen von Spiralen, die sich bei der gynäkologischen Untersuchung nicht mehr entfernen lassen
  • Korrekturen von angeborenen Fehlbildungen

Urogynäkologische Erkrankungen

  • Minimalinvasive Operationsmethoden bei Stressinkontinenz durch die einfache Einlage eines Plastikbändchens unter die Harnröhre (TVT-Operation).
  • Für Patientinnen mit verstärktem Harndrang kommt ein umfangreiches konservatives und auch operatives Therapieangebot zum Einsatz.
  • Bei Senkung der Gebärmutter oder der Vagina kommen modernste Operationsmethoden zum Einsatz, sowohl endoskopische als auch vaginale, nach Bedarf durch die klassischen Methoden oder mit Netzeinlage, je nach den persönlichen Erfordernissen.

Senkung der Gebärmutter - Harndrang

Die Senkung des Beckenbodens oder Blaseninkontinenz sind Probleme, die viele Frauen kennen. In Deutschland leiden Millionen Frauen an einer mehr oder minder ausgeprägten Form einer Beckenbodenschwäche. Zeichen einer Beckenbodenschwäche können die Senkung (Prolaps) von Beckenorganen (Scheide, Gebärmutter, Darm) oder ein unwillkürlicher Harnverlust, die Harninkontinenz, sein. Eine Senkung des Beckenbodens ist im täglichen Alltag einer Frau sehr belastend. Bei einem hohen Prozentsatz betroffener Frauen treten unterschiedliche Beschwerden auf. Neben der Harninkontinenz sind beispielsweise chronische Unterbauchschmerzen kombiniert mit einem Druckgefühl und sexuellen Funktionsstörungen häufige Symptome. Die Notwendigkeit einer Behandlung richtet sich nach dem Leidensdruck, dem Ausmaß der Erkrankung und bereits eingetretenen Komplikationen wie Blasen- oder Darmentleerungsstörungen. Eine Senkung und ein unwillkürlicher Urinverlust können, müssen aber nicht, gemeinsam in Erscheinung treten. Insbesondere gilt es, nach einer ausführlichen Diagnostik die geeigneten konservativen, medikamentösen und/oder operativen Therapien auszuwählen.

Oftmals schämen sich die Patienten für ihre Beschwerden und begeben sich sehr spät in ärztliche Behandlung. Dabei gilt wie so oft: Je früher die Krankheit therapiert wird, desto besser kann sie geheilt werden. Die wichtigste Maßnahme gegen Beckenbodenbeschwerden ist das Vorbeugen durch regelmäßiges Beckenbodentraining, das in Kursen erlernt werden kann. Liegt bereits eine Senkung vor, bieten sich konservative und operative Therapiemöglichkeiten an. So kann beispielsweise ein chirurgischer Eingriff die Funktion des Beckenbodens - oft unter Erhalt der Gebärmutter - wiederherstellen. Dabei übernimmt je nach Ursache ggf. ein implantiertes Netz oder ein Band die Stützfunktion, wächst in das Gewebe des Beckenbodens ein und verhindert so ein erneutes Absenken des Beckenbodens. Ähnliche Verfahren finden auch bei der operativen Behandlung der Harninkontinenz Anwendung. Darüber hinaus wird ein sehr großer Teil der gynäkologischen Routineoperationen mit einer Schlüsselloch-Operationstechnik realisiert. Der große Vorteil der Endoskopie ist, dass die Patientinnen nach dem Eingriff weniger Beschwerden  haben, die Genesung schneller erfolgt und dadurch der Aufenthalt in der Klinik auf wenige Tage reduziert werden kann. Darüber hinaus treten Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Infektionen seltener auf als im Vergleich zu der Laparotomie.

Frauenheilkunde

Gynäkologische Onkologie

  • Gebärmutterhals
  • Gebärmutterschleimhaut
  • Eierstöcken
  • Vagina
  • Schamlippen

Erkrankungen der weiblichen Brust

  • Moderne Operationstechniken für eine brusterhaltende operative Therapie bei einer Brustkrebserkrankung sowie Entfernung des "Wächterlymphknotens".
  • Bei Notwendigkeit der kompletten Entfernung der Brustdrüse (Brustamputation) kann eine Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe oder künstlichem Ersatzmaterial durchgeführt werden.
  • Interdisziplinäre Befundbesprechung (Tumorkonferenz) mit der Erarbeitung von Behandlungsempfehlungen.

Kontakt

Chefarzt

Dr. med. Henrik Lutz

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
henrik.lutz@spitaeler-hochrhein.de

 

Spitäler Hochrhein GmbH
Spital Waldshut

Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat

Sarah Jäger

T 07751 85-4541
F 07751 85-9003
sarah.jaeger@spitaeler-hochrhein.de