Frauenheilkunde

Die Abteilung für Frauenheilkunde wird von Dr. Henrik Lutz geleitet und durch den Leiter der Geburtshilfe, Chefarzt Jörg Schweinfurth unterstützt.

In der gynäkologischen Abteilung steht Ihnen ein kompetentes und freundliches Team von Ärzten und Schwestern rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Dabei ist unser Handeln durch menschliche Zuwendung und Wärme, aber natürlich auch durch Professionalität in der medizinischen Behandlung bestimmt.

Auch nachts und am Wochenende ist ständig ein Arzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe vor Ort.

Die großzügigen und wohnlich dekorierten Zimmer sind hochwertig ausgestattet und verfügen über einen zimmereigenen Sanitärbereich mit WC. Unsere sonnigen Balkone laden zum Verweilen ein – genießen Sie den herrlichen Blick auf den Rhein und die Schweiz.

In der Abteilung für Frauenheilkunde werden alle notwendigen modernen Methoden der Diagnostik sowie der operativen und konservativen Therapie bei Erkrankungen der Frau durchgeführt.

Frauenheilkunde

Minimalinvasive Behandlungsmethoden

Ein sehr großer Teil der gynäkologischen Routineoperationen ist heute mit einer Schlüsselloch-Operationstechnik, durch sogenannte laparoskopische Operationen realisierbar. Dabei wird eine Optik durch den Bauchnabel eingeführt.

Laparoskopische Operationen in der Abteilung für Frauenheilkunde

  • Operationen an Eierstock und Eileiter
  • Entfernen von gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter (Myome)
  • Entfernen der Gebärmutter bei gutartigen Erkrankungen
  • Diagnostische Laparoskopie bei Unterbauchschmerzen
  • Diagnostische Laparoskopie bei ungewollter Kinderlosigkeit und Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter
  • Operative Therapie bei Endometriose

Ein weiteres Gebiet der minimalinvasiven gynäkologischen Operationen ist die Hysteroskopie. Hierbei wird eine Optik über die Vagina in die Gebärmutter eingeführt. Über diese Optik ist es möglich, operative Eingriffe an der Gebärmutter vorzunehmen.

Hysteroskopische Operationen in der Abteilung für Frauenheilkunde

  • Abtragen und veröden der Gebärmutterschleimhaut bei zu starken Blutungen
  • Abtragen von Myomen, die in die Gebärmutter ragen
  • Entfernen von Spiralen, die sich bei der gynäkologischen Untersuchung nicht mehr entfernen lassen

Urogynäkologische Krankheitsbilder

In Deutschland leiden sehr viele Frauen unter dem Symptom des ungewollten Urinverlustes bei körperlicher Belastung (Stressinkontinenz). Das Gleiche gilt bei häufig vorhandenem Harndrang bzw. wenn es zur Senkung der Gebärmutter oder der Vagina gekommen ist.

Die operative und konservative Behandlung urogynäkologischer Patientinnen im Spital Waldshut entspricht den Anforderungen anspruchsvollster und modernster Therapieformen:

  • Minimalinvasive Operationsmethoden bei Stressinkontinenz durch die einfache Einlage eines Plastikbändchens unter die Harnröhre (TVT-Operation).
  • Für Patientinnen mit verstärktem Harndrang kommt ein umfangreiches konservatives Therapieangebot zum Einsatz. Dieses beinhaltet sowohl eine medikamentöse als auch eine physiotherapeutische Therapie.
  • Bei Senkung der Gebärmutter oder der Vagina kommen moderne vaginale Operationsmethoden zum Einsatz. Durch Implantation superleichter Kunststoff-Netze wird die Wiederherstellung normaler anatomischer Verhältnisse vorgenommen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist es hier nicht immer notwendig, die Gebärmutter zu entfernen.
Frauenheilkunde

Gynäkologische Onkologie

Krebserkrankungen der Frau

Unser Grundprinzip bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen lautet, die Therapie so ausgedehnt wie notwendig und so schonend wie möglich für Sie zu gestalten. Bei bösartigen Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane gehört die Diagnostik, die operative Therapie und die Nachfolgetherapie (Chemotherapie) zum Programm des Spitals Waldshut.

Bei der Therapie bösartiger Erkrankungen finden moderne Behandlungsstrategien besondere Beachtung. Dies betrifft insbesondere umfangreiche (radikale) Therapieformen in der Tumorchirurgie bei bösartigen Erkrankungen von:

  • Gebärmutterhals
  • Gebärmutterschleimhaut
  • Eierstöcken
  • Vagina
  • Schamlippen

Wir führen Chemotherapien sowohl ambulant als auch stationär durch. Für Anschlussheilbehandlungen nach dem stationären Aufenthalt besteht eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Rehabilitationskliniken.

Erkrankungen der weiblichen Brust

  • Beratung und Diagnostik sowie feingewebliche Sicherung von abklärungsbedürftigen Befunden (tastbare Knoten, auffällige Mammographien) der weiblichen Brust
  • Moderne Operationstechniken für eine brusterhaltende operative Therapie bei einer Brustkrebserkrankung
  • Bei Notwendigkeit der kompletten Entfernung der Brustdrüse (Brustamputation) kann eine Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe oder künstlichem Ersatzmaterial durchgeführt werden.
  • Interdisziplinäre Befundbesprechung (Tumorkonferenz) mit der Erarbeitung von Behandlungsempfehlungen.

Kontakt

Chefärzte

Dr. med. Henrik Lutz

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
henrik.lutz@spital-waldshut.de

Jörg Schweinfurth

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
joerg.schweinfurth@spital-waldshut.de

Spitäler Hochrhein GmbH
Frauenheilkunde
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat

Janine Seifert

T 07751 85-4541
F 07751 85-9003
janine.seifert@spital-waldshut.de