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Presseartikel, Südkurier, 02.01.2012
Drei Babys begrüßen 2012
Gerade mal 67 Minuten alt was Jahr 2012, als Isabella zur Welt kam. Damit ist das 52 Zentimeter große und 3010 Gramm schwere Mädchen das erste Baby, das im neuen Jahr im Waldshuter Spital geboren wurde.
"Es war das pure Glücksgefühl und eine große Erleichterung, dass alles gut gegangen ist", beschreibt die noch etwas erschöpfte junge Mutter Hanna Olinger (22) aus Waldshut ihre Gefühle nach der Geburt des ersten Kindes. Sprachlos vor Freude, sagt sie, sei auch ihr Mann gewesen, der bei der Geburt mit dabei war. Doch nach Isabellas glücklicher Ankunft im neuen Jahr war noch längst nicht Ruhe in der Wochenstation des Waldshuter Spitals. Um 4.40 Uhr Uhr erblickte dort ein weiteres Kind das Licht der Welt, und um 08.01 Uhr war dann mit der Geburt eines Jungen der "Neujahrs-Dreierpack" komplett.
"Gleich drei Babys in den ersten Neujahrsstunden ist schon etwas besonderes, es ist ein guter Trend, so kann es weitergehen", freut sich Oberärztin Ursula Kirch am Neujahrs-Vormittag. Letztes Jahr habe es im Spital Waldshut kein einziges Neujahrskind gegeben. Auch an Heiligabend sei keines zur Welt gekommen, dafür an Weihnachten. "Wir registrieren schon, wenn Kinder an besonderen Tagen geboren werden", bestätigt die Oberärztin. Die Mütter hingegen beschäftige anderes: "Sie sagen nicht, hoffentlich kommt es noch im alten, hoffentlich im neuen Jahr, sie sind einfach nur froh, wenn sie durch sind und alles gut gegangen ist."
Presseartikel, BZ / Südkurier, 15.11.2011
"Das Ziel ist ein Tumorzentrum"
BZ-INTERVIEW mit dem Waldshuter Chefarzt Hasan Kulaksiz, der das neu endeckte Peptidhormon Hepcidin untersuchte...mehr
Presseartikel, Südkurier, 03.11.2011
Fortschritt für Herzpatienten
Waldshut -Im Krankenhaus Waldshut werden nun auch Herzschrittmacher eingesetzt, die Patienten-Untersuchungen in einem Kernspintomografen ermöglichen. Das strahlungsfreie Diagnose-Verfahren mit präzisen Bildern aus dem Inneren des Körpers, auch unter dem Begriff MRT bekannt, ist bei herkömmlichen Schrittmachern allenfalls eingeschränkt möglich.
Deren Funktion könnte durch die elektromagnetischen Felder gestört werden.
Nach Angaben von Chefärztin Sun Ju Kim erhalten am Krankenhaus Waldshut jährlich rund 150 Patienten einen Herzschrittmacher. Bei der Früherkennung und Therapieplanung bestimmter Krankheiten waren diese Menschen bislang benachteiligt. Denn wer einen herkömmlichen Schrittmacher trägt, darf normalerweise nicht per Magnetresonanztomografie (MRT) untersucht werden. Das Verfahren funktioniert unter Einsatz elektromagnetischer Felder. Die könnten jedoch, so erklärt die Herzspezialistin, "zu erheblichen Störungen der implantierten Schrittmacher führen und somit für den Patienten gefährtlich werden". Funktionsbeeinträchtigungen bis hin zum kompletten Ausfall seien möglich. Ursache sei vor allem die starke Überhitzung der Elektroden, die Herzschrittmacher und Herzmuskel verbinden. In der Vergangenheit sei für Betroffene das MRT-Verfahren nur in Ausnahmefällen und unter hohem Risiko möglich gewesen. "Bisher waren diese Leute nicht optimal diagnostiziert", so die Kardiologin. Doch mittlerweile kann das Spital Herzschrittmacher einpflanzen, die MRT-kompatibel sind. Sun Ju Kim über die Apparate, die weltweit neuartig seien: "Bei dem neuen Schrittmachersystem sind die einzelnen Komponenten so optimiert, dass die Magnetwirkung keine Schäden hervorrufen kann." Zudem lasse das Gerät sich für die MRT auf einen speziellen Modus umprogrammieren. Die neuen Apparate sind teurer als konventionelle Schrittmacher. Unter dem Aspekt der Kostenverantwortung wird daher in jedem Einzelfall geprüft, welches System implaniert wird. Dabei würden Faktoren wie Alter und Krankengeschichte des Patienten zu Rate gezogen, so die Chefärztin.
Dass die Taktgeber für das menschliche Pumporgan eine immer stärkere Rolle spielen, hängt mit der demografischen Entwicklung zusammen. Chefärztin Kim: "Die Zahl der Herzschrittmacher hat massiv zugenommen, weil die Bevölkerung immer älter wird."
Presseartikel, Alb-Bote, 20.10.2011
So wird im Spital täglich operiert
Die Chefärzte und Chirurgen Johannes Zeller und Georg Picha sprechen über Mitleiden, Spaß am Beruf und falsche Vorstellungen von Blitz-Heilungen. Hier lesen Sie mehr...
Presseartikel, Badische Zeitung, 05.05.2011
Spital baut Leistung aus
Waldshut -Das Spital Waldshut baut seine Leistungen bei der Inneren Medizin weiter aus. Seit Mai ist der Bereich in zwei spezialisierte Abteilungen gegliedert, die jeweils von der Chefärztin Sun Ju Kim und dem neu ans Spital gekommenen Chefarzt Hasan Kulaksiz geleitet werden. Universitäres Fachwissen verbunden mit neuer Medizintechnik soll den Behandlungsstandard heben. Mehr Patienten soll der Weg zu weiter entfernten Kliniken erspart bleiben.
Mit der Pensionierung des früheren Chefarztes Harro Jenss zum 31. März ist am Krankenhaus Waldshut die Abteilung für Innere Medizin neu organisiert worden. Anlass dafür, so heißt es seitens des Spitals: "Einerseits die immer weiter voranschreitende Spezialisierung der Medizin sowie andererseits eine in den vergangenen Jahren immer stärker gestiegene Patientenzahl".
Seit diesem Monat ist die Innere Medizin des Spitals nun aufgeteilt in zwei Abteilungen, die als "Medizinische Klinik 1" und als "Medizinische Klinik 2" bezeichnet werden. Chefärztin der "Klinik 1" ist die Internistin und Herzmedizinerin Sun Ju Kim, die im Juli 2004 nach Waldshut kam. Im vergangenen Jahr wurde die 48-Jährige bereits zur Leitenden Ärztin der Kardiologie ernannt. In ihren Bereich fallen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Gefäße der Lunge sowie solche, die einen Schlaganfall erlitten haben.
Chefarzt der "Klinik 2" ist der Internist und Magen-Darm-Facharzt Hasan Kulaksiz. Der 41-Jährige Mediziner, der zuletzt an der Universitätsklinik Ulm tätig war, ist neu ans Spital gekommen. Kulaksiz wird schwerpunktmäßig zuständig sein für Erkrankungen der Verdauungsorgane und ist zudem Spezialist für Lebererkrankungen. Ebenfalls soll er am Spital in Waldshut die Behandlung von Krebserkrankungen fortführen und vertiefen. Der neue Chefarzt verfüge, so teilt das Spital mit, über ein "breites universitäres Fachwissen im Bereich der endoskopischen Untersuchungen, der Diabetologie und der Endokrinologie". Letztgenannter Begriff steht für den Bereich der Hormonerkrankungen, für den es nun im Landkreis Waldshut erstmals einen Facharzt gibt.
Mit der Umstrukturierung verbunden sind Investitionen in neue medizinische Apparate. Dabei geht es vor allem um die Ausweitung im Bereich der minimal-invasiven Eingriffe. Die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie kommt mit kleinen Einschnitten in die Haut aus. Verstärkt soll sie nicht nur bei der Diagnostik, sonder auch zur Entfernung von Tumoren etwa am Darm verwendet werden. Und modernste Ultraschallgeräte sollen zum Einsatz kommen, um bei inneren Organen präzise die Ausdehnung eines Krebsgeschwürs zu erfassen. Für die Herz-Diagnostik wird ebenfalls ein Sonografiegerät beschafft, das exakte mehrdimensionale Bilder liefert. "Wir investieren stark in die Medizintechnik", sagt Spital-Geschäftsführer Uwe Lorenz. Die Anschaffungen, die teils mit längeren Lieferfristen verbunden sind, sollen im Lauf des Jahres abgeschlossen werden. Die Investitionen liegen laut Lorenz im Bereich von etwa einer Million Euro.
Presseartikel, Alb-Bote, 12.04.2011
Harro Jenss verlässt Spital
Waldshut -Der langjährige Chefarzt und Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus Waldshut, Dr. Harro Jenss, ist im April in den Ruhestand getreten. Der 62-Jährige kam im Januar 1994 aus dem Universitätsklinikum Tübingen an den Hochrhein. Über 17 Jahre lang trug er Verantwortung für die größte Abteilung am Spital, war langjähriger Ärztlicher Direktor und führte moderne Verfahren in der Endoskopie ein. Als Experte für entzündliche Darmerkrankungen war Harro Jenss weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt.
"Seine dem Patienten zugwandte Art sowie sein hohes Engagement haben ihn ausgezeichnet", so der Sprecher der Spital Waldshut GmbH. Als besondere Leistung seien die Gründung der Notaufnahmestation und die kontinuierliche Verbesserung der Abläufe in diesem Bereich zu nennen. Durch die Inbetriebnahme dieser Notaufnahmestation habe sich die Versorgung der Patienten gleich zu Beginn der stationären Aufnahme deutlich verbessert. Heute seien Ärztinnen und Ärzte im Dreischicht-Betrieb rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr anwesend und übernähmen die Erstdiagnostik an den Patienten.
Am letzten Arbeitstag von Jenss fand im Kommunikationszentrum der Sparkasse Hochrhein eine Verabschiedungsfeier statt. Der Neupensionär lud über 200 Gäste ein, darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals, niedergelassene Ärzte sowie Patienten und ehemalige Weggefährten. Oberbürgermeister Martin Albers dankte Harro Jenss für sein Engagement und verlieh ihm die silberne Medaille der Stadt Waldshut-Tiengen.
Zum 1. Mai wird die Abteilung für Innere Medizin aufgrund der zunehmenden Spezialisierung in der Medizin und der hohen Patientenzahlen in zwei Fachbereiche aufgeteilt. Die leitende Oberärztin Dr. Sun Ju Kim übernimmt als Kardiologin die Medizinische Klinik 1 mit dem Schwerpunkt der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Professor Dr. Hasan Kulaksiz wird die Leitung der Medizinischen Klinik 2 mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie, Endokrinologie und Onkologie übernehmen. Der aus dem Universitätsklinikum Ulm kommende Professor Kulaksiz
ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt über die Schwerpunkt- und Zusatzbezeichnungen Gastroenterologie, Endokrinologie, Hepathologie, medikamentöse Tumortherapie, internistische Intensivmedizin und Palliativ Care.
