Pressestimmen im Jahr [2006] [2007] [2008] [2009]

 

 

 

 

 

 

Presseartikel, Alb-Bote, 04.03.2010

Positive Diagnose für das Spital


Waldshut - "Wir werden das Geschäftsjahr 2009 trotz der getätigten Investitionen und einem extrem schwierigen Umfeld wieder mit einem zufriedenstellenden positiven Ergebnis abschließen können", freut sich der Geschäftsführer des Waldshuter Spitals, Uwe Lorenz. Das Spital erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Umsatz von 31 Millionen Euro. Informationen über die genaue Höhe des Gewinns konnte Uwe Lorenz noch nicht geben.

Im zurückliegenden Jahr hat das Spital über zwei Millionen Euro in die Beschaffung von Medizintechnik und in die Instandhaltung des Gebäudes investiert. So konnten 26 Patientenzimmer mit 51 Betten saniert werden. "Bis Mitte 2010 werden 107 der insgesamt 133 Patientenzimmer komplett renoviert sein", so Lorenz. Dabei begann das Jahr 2009 mit einigen Unwägbarkeiten: "Das mit den Krankenkassen zu vereinbarende Budget stand lange nicht fest. Es gab viele gesetzliche Änderungen und wir wussten lange nicht, ob und wie sich die Wirtschaftskrise bei uns im Spital auwirken würde", so Jakob Englisch, Assistent der Geschäftsführung. Die Zahl der stationär behandelten Patienten stieg in 2009 auf 11 000 (Vorjahr
10 900). Die größte Steigerungsrate weise dabei die Geburtshilfe auf. Gegenüber 2008 seien im Spital 25 Prozent mehr Säuglinge auf die Welt gekommen (wir berichteten). Die Patientenzahlen im ambulanten Bereich sind mit etwa 15 000 Behandlungen im Jahr relativ konstant geblieben.

"Wir freuen uns, dass unser Krankenhaus von der Bevölkerung so gut angenommen wird; die wohnortnahe Versorgung ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich", so Uwe Lorenz. In den letzten Jahren sei viel Geld, Zeit und Energie investiert worden, um das Spital fit für die Zukunft zu machen. Alleine in den zurückliegenden fünf Jahren habe das Spital geschätzte zehn Millionen Euro in Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen investiert, so Lorenz.

 

 

 

Presseartikel, BZ, 02.01.2010

Sechs Herzen immer fest im Blick

Kranke in der Notaufnahme des Waldshuter Spitals werden zentral überwacht / Lange Wartezeiten soll es nicht mehr geben

WALDSHUT-TIENGEN (hjh). Wer schnell hilft, hilft doppelt: Das gilt nirgendwo mehr als in der Medizin. Dass der akut gefährdete Patient schnellstmöglich beim richtigen Arzt landet, ist im Waldshuter Spital Sache der Notaufnahme. Dem zeitgemäßen Ausbau der letzten Jahre folgte im Dezember modernste Technik: Die lebenswichtigen Funktionen der Akutkranken werden zentral erfasst und in der Stationskanzel fernüberwacht - Monitore überwachen sechs Herzen gleichzeitig.

Bis zu sechs Patienten haben Arzt- und Pflegepersonal so ständig im Blick und gewissermaßen am Ohr: Bei kritischen Werten meldet sich das Überwachungssystem auch akustisch. Überwacht werden Unfallopfer, aber auch akut Gefährdete mit Embolien und Herz-Kreislauf-Problemen. Vitalfunktionen wie Herzschlag und Atemfrequenz, Blutdruck und Sauerstoff-Sättigung registriert das System nicht nur, sondern dokumentiert sie auch - der Arzt kann Fehlfunktionen im Nachhinein erkennen, laut Chefarzt Harro Jenss eine wichtige Diagnosehilfe.

Die Notaufnahme, von der Liegend-Zufahrt für Rettungswagen auf kurzem Weg erreichbar, hat sich in den letzten Jahren auch personell neu aufgestellt. Wo der schwerstverletzte Motorradfahrer genauso Hilfe braucht wie der Ohnmächtige am Arbeitsplatz oder die Haufrau mit unerklärlichen Bauchschmerzen, ist die enge Zusammenarbeit von Internisten und Chirurgen unabdingbar, bestätigen die Leitende Oberärztin und Kardiologin Sun Ju Kim genauso wie der Chefarzt der Unfallchirurgie, Georg Picha. In drei Schichten rund um die Uhr kümmern sich Ärzte mit Erfahrung in Notfall- und Intensivmedizin um die Patienten. Die Schnittstelle zwischen den medizinischen Abteilungen leistet auch einen Beitrag zur Kostensenkung, indem sie durch schnelle Abklärung Krankenhausaufenthalte vermeidet oder auf das Notwendige beschränkt. Nicht selten werden Hilfesuchende so stabilisiert, dass sie das Spital nach wenigen Stunden wieder verlassen können - mit fachärztlicher Diagnose. Oder sie liegen nach kurzer Zeit auf der richtigen Station. Schnelle Hilfe auf fachärztlichem Standard ist der Anspruch der Notaufnahmemediziner. "Lange Wartezeiten darf es heute nicht mehr geben", erklärt Chef-Internist Jenss, bei Bedarf werden auch Ärzte von den Stationen beigezogen.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 19.12.2009

500. Säugling erblickt im Spital Waldshut das Licht der Welt

Natalie krönt Babyboom

Im Spital Waldshut hat am Freitag das 500. Neugeborene das Licht der Welt erblickt. Der kleine Wonneproppen heißt Natalie, ist 51 Zentimeter groß und wiegt 3370 Gramm. Damit konnte die bisherige Bestmarke von 401 Geburten im vergangenen Kalenderjahr deutlich überschritten werden.

(Martin Meyer)

Waldshut - "Wir freuen uns über die steigenden Geburtenzahlen", so Geschäftsführer Uwe Lorenz. Die Investitionen der vergangenen Jahre scheinen sich bezahlt zu machen: Das Spital hat die Kreissäle komplett renoviert und mit neuesten medizinischen Geräten ausstatten lassen. Zusätzlich ist ein Wintergarten gebaut worden. Mit Jörg Schweinfurth hat die Abteilung Geburtshilfe einen neuen Chefarzt bekommen. Zusätzlich bietet das Spital viele Kurse "Rund um die Geburt" an.

Natürlich hat sich die Mutter der kleinen Natalie, Marion Frei, vor der Entbindung bei Freunden und Bekannten umgehört: "Einige meiner Freundinnen haben hier entbunden. Sie haben mir vom Service und vom Personal vorgeschwärmt." Das habe sich dann auch bestätigt. Im Vorfeld der Entbindung hätten sie alle Beteiligten dann doch ziemlich gefordert, so die glückliche Mutter. Denn Natalie ist in Rekordzeit zur Welt gekommen: "Kurz vor halbt acht erreichten wir heute morgen das Spital und um 7.55 Uhr war Natalie schon da", freut sich Bernd Frei, der Vater des Kindes über die schnelle und unkomplizierte Geburt. Eigentlich hätten sie sich auf ein Christkind eingestellt. Der Name Natalie bedeute "die an Weihnachten geborene", erklärt seine Frau. Jetzt sei Natalie eben doch kein Christkind geworden.

Die junge Mutter möchte im Spital auch noch Kurse zur Nachsorge belegen. Das Angebot sei wirklich umfassend und auf der Webseite gut dokumentiert. Auch diesbezüglich böte das Krankenhaus einen sehr guten Service an. "Das Spital hat in den letzten Jahren Pluspunkte gesammelt", stellt Marion Frei abschließend fest.

 

 

Presseartikel Spital, 15.10.2009

Gegendarstellung zum Bericht in der Badischen Zeitung vom 12. Oktober 2009 "Mehr Kaiserschnitte als natürliche Geburten"


Im Pressebericht der Badischen Zeitung "Mehr Kaiserschnitte als natürliche Geburten" wird über die Kaiserschnittquote des Jahres 2008 in südbadischen Krankenhäusern berichtet. In Bezug auf das Spital Waldshut heißt es: "Die höchste Rate operativer Geburten weist das Spital Waldshut auf: 60,7 % sind unübertroffen in Südbaden."

Diese Darstellung ist falsch und irreführend. Wir bedauern, dass es durch die öffentlichkeitswirksame falsche Berichterstattung zu erheblichen Irritationen bei Patienten, Hebammen und einweisenden Ärzten gekommen ist.

Tatsächlich liegt die Kaiserschnittquote des Spitals im Jahr 2008 bei 27,5 % und damit deutlich unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt von 32,8 % (Quelle: Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus, Jahresauwertung 2008 für das Modul Geburtshilfe, Seite 41). Damit liegt die Sectio-Rate des Spitals 2008 5,3 % unter dem Landesdurchschnitt.

Diese Klarstellung liegt uns sehr am Herzen, weil das gesamte Team der Geburtshilfe sich für eine ganzheitliche Geburt sehr stark engagiert und uns seriöse Informationen wichtig sind.

Waldshut-Tiengen, den 15.10.2009

Jörg Schweinfurth, Chefarzt und Leiter der Geburtshlfe

Uwe Lorenz, Geschäftsführer

 

Presseartikel, Alb-Bote, 15.09.2009

Nach Examen: Acht bleiben am Spital

Gratulation für 19 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und ihren Mitschüler


Waldshut - 20 Auszubildende, 19 junge Frauen und ein Kollege, haben am Spital Waldshut ihr Examen bestanden und sind jetzt Gesundheits- und Krankenpflegerinnen respektive -pfleger. In diesem Jahr sind acht Absolventen im Spital Waldshut übernommen worden. Für die anderen des Kurses war es nicht schwer, einen Arbeitsplatz im Kreis oder außerhalb zu finden, so die Spitalverwaltung.

Professionell Pflegende seien zurzeit Mangelware. Diese Situation werde sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Die Bedeutung der Pflege für die Gesellschaft sei lange Zeit seitens der Gesundheitspolitik unterschätzt worden. Mit über 60 Ausbildungsplätzen ist das Spital Waldshut einer der größten Ausbildungsträger im Kreis. Die 22 Ausbildungsplätze für den nächsten Ausbildungsbeginn am 1. Oktober sind bereits seit Mai dieses Jahres vergeben. Bewerbungen für 2010 können dem Spital noch in diesem Jahr vorgelegt werden.

Die zurückliegenden Monate waren durch Prüfungsvorbereitungen geprägt. Das Lehrerteam der Schule gratulierte allen Examinierten und wünschte einen guten Start in ihren neuen Arbeitsfeldern. Bei einem Apéro dankte Schulleiter Jürgen Kindler für die konstruktive Zusammenarbeit während der gesamten dreijährigen Ausbildungszeit. Tatjana Werner und Sandra Neumann erreichten das beste Examensergebnis dieses Jahrgangs.

Die Absolventen in alphabetischer Reihenfolge: Linda Dörflinger, Antonia Fornarotti, Saskia Grabowski, Miriam Hochfeld, Adrian Hufschmid, Veronica Indelicato, Katrin Josten, Sarah Kuske, Michaela Malzacher, Carmen Mutter, Sandra Neumann, Elena Oksin, Carina Scheuble, Stefanie Schmidle, Sabine Schubert, Sandra Strese, Sabrina Studinger, Daniela Vukasinovic, Tatjana Werner und Anna Wuchner.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 30.07.2009

Gegen den Trend: 30 Prozent mehr Geburten

Babyboom im Spital

Im Waldshuter Spital gibt es laut Geschäftsführer Uwe Lorenz bisher 30 Prozent mehr Geburten als im vergangenen Jahr. In den ersten sechs Monaten wurden 258 Kinder entbunden, ein Jahr zuvor waren es im selben Zeitraum nur 198. Und so hofft er, bis Ende des Jahres die 500-Marke zu knacken.

(Susann Klatt-D´Souza)

Waldshut - Der kleine Labinot ist Nummer 254 - zumindest in der Jahresstatstik der Geburten im Waldshuter Krankenhaus. Darauf sind besonders Geschäftsführer Uwe Lorenz und Jakob Englisch, Assistent der Geschäftsleitung, stolz. "Seitdem wir die Gynäkologische- und Entbindungsstation saniert haben, bekommen immer mehr Frauen bei uns im Krankenhaus ihre Babys." Bisher gebe es im Vergleich zum Vorjahr über 30 Prozent mehr Entbindungen. Generell sei in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Geburtenrate im Waldshuter Krankenhaus zu verzeichnen. Im Jahr 2007 erblickten etwa 405 Kinder das Licht der Welt. Diese Zahl stieg 12 Monate später auf 412. "Viellleicht knacken wir dieses Jahr sogar die 500-Marke", so hofft Uwe Lorenz.


Stolz ist er nicht nur auf den Zuwachs der Geburten im Waldshuter Krankenhaus - stolz ist er vor allem darauf, dass sich die Frauen untereinander das Krankenhaus weiterempfehlen, weil sie sich dort wohl fühlen, so wie Labinots Mutter Vlora Noshaj. "Alle waren hier ganz lieb zu mir und haben mich gut betreuut. In meinem Bekanntenkreis haben auch alle Frauen ihr Baby hier bekommen und waren zufrieden."

Für Mama Vlora (25) ist Labinot nicht die Nummer 254, sondern ganz klar die Nummer 1. Der neugeborene Waldshuter - ein ordentliches Kerlchen mit seinen 4040 Gramm und 53 Zentimetern - ist der ganze Stolz von Mama und Papa Sami Noshaj (26).

Über 24 Stunden lag die junge Mutter Anfang Juli in den Wehen: "Aber die Schmerzen sind schnell vergessen, wenn man sein Kind in den Armen hält." Per Kaiserschnitt hat Labinot schließlich das Licht der Welt erblickt. Deshalb musste seine Mama auch noch für eine Woche im Krankenhaus bleiben. Damit ihr die Zeit nicht allzu langweilig wurde, bekam sie jede Menge Besuch von ihren Verwandten und natürlich auch von Ehemann Sami. Und wenn sie ein stilles Stündchen allein in ihrem Zimmer hatte, genoss die junge Mutter jede einzelne Minute mit ihrem Sohn. Wann die Eltern Labinot ein Brüderchen oder Schwesterchen schenken, wissen die beiden auch noch nicht. Aber eines steht fest: "Ich werde mein nächstes Kind bestimmt auch im Waldshuter Krankenhaus bekommen", sagt Vlora Noshai.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 02.06.2009

Neuer Seelsorger am Spital

Pater Ludwig Müller ist Nachfolger von Matthias Hanisch - Als Spätberufener zur Priesterausbildung nach Maria Bronnen

Waldshut (mhe) Das Waldshuter Spital hat seit Pfingsten einen neuen katholischen Krankenhausseelsorger: Pater Ludwig Müller (59) aus dem Kloster Maria Bronnen. Der Neue ist alt vertraut mit Krankenhäusern. In Düren im Rheinland geboren, hat er sich erst zum Krankenpfleger ausbilden lassen und in diesem Beruf auch gearbeitet, bevor er als Spätberufener im Kloster Maria Bronnen die Priesterausbildung begann, die 1983 zur Priesterweihe in Nöggenschwiel führte. Nach verschiedenen Stationen im seelsorgerischen Dienst, zuletzt an der Pfarrei St. Martin Freiburg, kehrt Ludwig Müller jetzt wieder nach Maria Bronnen zurück und übernimmt die Krankenhausseelsorge am Waldshuter Spital, die seit Dezember 1997 von Pater Matthias Hanisch, ebenfalls aus Maria Bronnen, versehen wurde.

Hanisch ist zu Pfingsten als Pfarr-Adiministrator in der Seelsorgeeinheit Maria Bronnen angetreten und hat dort den seelsorgerischen Dienst in den Pfarrgemeinden Berau und Brenden übernommen, der bis zum vergangenen Sommer von Pater Christoph Eichkorn versehen wurde.

Nach der Vorabendmesse am Samstag im Walshuter Spital, die zum letzten Mal von Hanisch gehalten wurde, verabschiedeten Pfarrgemeindemitglieder und Krankenhausmitarbeiter, darunter Spitalgeschäftsführer Uwe Lorenz und Christian Sprink, der stellvertretende Pflegedienstleiter, Pater Matthias Hanisch und begrüßten Nachfolger Müller.

Presseartikel, Alb-Bote, 12.03.2009

Sanfte Schnitte für die Frau

In der Waldshuter Gynäkologie wird die Knopfloch-Chirurgie Standard

(Heinz Huber)

Nach der Operation schnell wieder auf den Beinen und im Job: Die "'sanfte", schonende Chirurgie macht es möglich. Praktiziert von den Chefärzten Henrik Lutz und Wolfgang Pritze, wird die "Schlüssellochchirurgie" im Waldshuter Spital auch in der Frauenabteilung zunehmend Standard. Vorteil: Nach der Entfernung der Gebärmutter beispielsweise geht die Frau nun nach drei Tagen heim, nach einer Woche kann sie arbeitsfähig sein.

Waldshut-Tiengen - Beim klassischen Bauchschnitt wären dagegen eine Woche Spitalaufenthalt und weitere zwei Wochen Erholungszeit die Regel. "Wir können heute etwa 70 Prozent aller gynäkologischen Eingriffe mit Bauchspiegelung realisieren", schätzt der Mediziner Henrik Lutz. Er praktiziert die Operationen zusammen mit Chefarzt-Kollege Wolfgang Pritze, der Erfahrungen mit dem Laparaskop (einer Stabkamera, die sich durch kleine Hautschnitte einführen lässt) bei größeren Eingriffen nach Waldshut mitbrachte.

Die Technik mit minimalstem Eingriff wird inzwischen mit dem Einveständnis der Patientinnen auch eingesetzt, um Myome (gutartige Geschwüre) zu entfernen. Auch dabei kommen die Vorteiler der sanften OP zum Tragen: weniger schmerzhafte und sichtbare Schnittfolgen, weniger Blutverlust, viel kürzere Liege- und Erholungszeiten. Den Gebärmutterhals - für viele Frauen wichtig - können die Ärzte so erhalten. Einem häufigen Problem der Frauen im Intimbereich, der Senkung, beugen sie ebenfalls mit der schonen OP-Methode vor.

Laut den Chefärzten können die Operateure unter der Bauchdecke sogar präziser arbeiten als mit dem großen Schnitt: Das Arbeitsfeld sehen sie mehrfach vergrößert auf dem Monitor, kleinste Details oder Gefäße sind erkennbar. Das Absaugen auch großer Organe durch das dünne Rohr ist möglich, weil heute das entfernte Gewebe im Körper zerkleinert wird.

Etabliert wurde das sanfte Operieren in der Fachabteilung schon von Vorgänger-Chefarzt Alfred Mosel. Jetzt aber ermöglicht modernste Technik den Operteuren Eingriffe, die nach Meinung der Ärzte über das hinausgehen, was ein Spital der Regelversorgung überlicherweise anbietet.

 

Presseartikel, Südkurier, 02.01.2009

Gleich zwei am ersten Tag

Doppelte Freude über Neujahrbabys in Waldshuter Spital

(Susann Klatt-D´Souza)

 

Grund zum Feiern hatten Familie Leichenauer aus Lauchringen und Familie Nikeleit aus dem Landkreis Waldshut gleich doppelt Zum einen,weil sie das neue Jahr begrüßt haben und zum anderen - und für sie der viel wichtigere Grund - weil sie das neue Leben begrüßt haben. Die beiden Neugeborenen Aaron Leichenauer und Mark Nikeleit erblickten am Neujahrmorgen das Licht der Welt. Um 8.23 kam der kleine Marc mit 4500 Gramm und 57 Zentimetern, und gut zwei Stunden später, um 10.58 Uhr, kam dann Aaron mit 3130 Gramm und 53 Zentimetern auf die Welt.

Gefreut haben sich aber nicht nur die Eltern, sondern auch Aarons größerer Bruder Niklas, der jedoch erst jetzt langsam realisiert, dass er jetzt einen kleinen Bruder hat. Vater Armin Leichenauer hält bereits jetzt ganz stolz seinen Sohn in den Armen: "Ich bin sehr glücklich", sagt er. Die junge Familie hat bereits am 31. Dezember den Termin für die Geburt festgesetzt. "Meine Frau hat per Kaiserschnitt entbunden." Daher ist Sandra Leichenauer auch noch ein weinig erschöpft von der Geburt und bleibt noch ein paar Tage im Waldshuter Spital. Silvester haben sie aber trotzdem gemütlich zu Hause gefeiert. Kinderkrankenschwester Ruth Schonhardt kümmert sich seit dem Morgen liebevoll umn die beiden und gibt den Familien bereits die ersten Tipps. Ob es noch weitere Neujahrbabys gibt, weiß sie noch nicht: "Aber der Tag ist noch nicht zu Ende."