Pressestimmen im Jahr [2006] [2007] [2008] [2009]
Presseartikel, Alb-Bote, 24.12.2007

Heiligabend auf der Waldshuter Säuglingsstation

Warten auf ein Christkind

(Ragna Swyter)

Die kleine, wenige Stunden alte Felicitas ist kein Christkind, sie musste für dieen Bericht nur als Fotomodell herhalten. Im Laufe des heutigen Tages jedoch könnte mit Hilfe der Hebamme Elke Schlupf, Assistenzarzt Atilla Yesil oder auch Chefarzt Jörg Schweinfurth ein kleines Christkind auf die Welt kommen. Auf der Säuglingsstation des Waldshuter Spitals würden sich alle Mitarbeiter, die an den Feiertagen, und vor allem an Heiligabend, arbeiten, darüber freuen. "Ein Christkind ist immer was Besonderes", findet Elke Schlupf, "besonders wenn es bei der Geburt schon dunkel draußen ist. Das hat schon etwas", und ihre Augen glitzern, während sie das sagt.

Immer wieder freut sich die Waldshuterin auf den Tages-Dienst am 24. Dezember. Am Abend löst ihre Kollegin Gabriele Dick sie ab: "Wir sind meistens die gleichen Kollegen und schon ein eingespieltes Team." Einige der vier anderen Hebammen möchten die Feiertage lieber zu Hause verbringen. Die Familie von Elke Schlupf ist nicht in Waldshut, ihr macht es nichts aus, den ganzen Tag in der Klinik zu verbringen. Es herrscht außerdem eine ganz spezielle Stimmung an diesem Tag. "Morgens ist eben ein gewisse Unruhe vorhanden, weil ja doch viele noch das Krankenhaus verlassen wollen", berichtet die Hebamme, die schon seit 20 Jahren auf de Säuglingsstation arbeitet. "Die meisten Patientinnen wollen Weihnachen lieber zu Hause verbringen als im Krankenhaus. Auch wenn es die Säuglingsstation ist", vermutet sie.

Gegen MIttag kehrt Ruhe ein und wenn sich nachmittags dann so langsam weihnachtliche Stimmung ausbreitet, wird, wenn möglich schon einmal gemeinsam Kaffee getrunken. Hier ist dann auch die eine oder andere Patientin dabei, "natürlich nur dann, wenn der Kreißsaal es erlaubt", sagt sie augenzwinkernd mit erhobenem Zeigefinger. Der Besucherstrom nimmt im Laufe des Nachmittags auch ab. "Es kommen oft nur noch die engen Verwandten und weniger die Freunde. Die sind dann am ersten oder zweiten Weihnachtstag wieder da." Die quirlige Hebamme erinnert sich begeistert an vergangenes Jahr, als ein Vater mit seinem Kind und einer Gitarre unter dem Arm seine hochschwangere Frau besuchte. "Er spielte ihr dann Lieder vor und die Musik hörte man auf der ganzen Station. Das war schön." Und wenn tatsächlich mal Alarm ist? "Dann ist Herr Yesil, der Assistenzarzt für Geburtshilfe und Gynäkologie, zur Stelle. Und wenn es Probleme gibt, ist da ja auch noch unser Chefarzt."

Chefarzt Jörg Schweinfurth hat Heiligabend Bereitschaftsdienst. Er muss immer erreichbar sein: "Da kann das Handy auch mal in der Kirche klingeln." Und von dort klärt er mögliche Schwierigkeiten entweder telefonisch oder fährt sofort in die Klinik.

Er selber ist Vater eines Weihnachtskindes - sein erster Sohn wurde am 26. Dezember geboren. Für ihn ist der Termin der Geburt kein Problem. Schwierig wird es erst später, wenn das Kind groß ist und alle lernen müssen., Weihnachten und Geburtstag zu trennen. "Das ist ganz wichtig." Ob es heute dazu kommt und ein Christkind in Waldshut das Licht der Welt erblickt , weiß auch er nicht. Statistisch gesehen, könnte es durchaus sein, denn im Laufe des Jahres gab es rund 400 Geburten in Waldshut. Jörg Schweinfurth will sich auf solche Zahlen aber nicht verlassen: "Kinder kommen, wann sie wollen." Da gehören Christkinder wohl auch dazu.

 

Presseartikel,Alb-Bote, 22.12.2007

Zivis kochen für Obdachlose

Drei Jugendliche engagieren sich für Menschen im Abseits

(Ursula Freudig)

Blattsalat, Gulasch mit Bandnudeln und eine süße Dessert-Überraschung mit Vanille - drei Zivis des Waldshuter Krankenhauses haben in der Wärmestube der AGJ Wohnungslosenhilfe gekocht. Sie bewirteten im Rahmen der Weihnachtsfeier rund zehn Gäste. Mit dabei Sozialarbeiterin Eva Hornung und Sylvia Choquet (Verwaltung) von der Wohnungslosenhilfe. Sascha Kocher (20) aus Unterlauchringen, Johannes Geilen (19) aus St. Blasien und David Schlageter (18) aus Tiengen gehören zu den insgesamt neun Zivildienstleistenden am Waldshuter Krankenhaus.

Aus dem Spaß, zusammen mit Ärzten Fußball zu spielen, ist ein soziales Engagement geworden. "Wir wollten den Spaß mit etwas Gutem verbinden", so die Zivis. Die Idee, Wohnngslose zu unterstützen, sei ihnen beim Gang über den Viehmarktplatz gekommen wo ab und zu Obdachlose anzutreffen seien. Die "Zivis" haben Ende November ein Benefiz-Fußballtunier in Tiengen organisiert. Ärzte, Pfleger, Schwestern, Krankenpflegeschüler, das Rote Kreuz und alle Zivis haben mitgemacht.

Insgesamt 520 Euro sind zusammengekommen. Mit einem Teil des Geldes haben sie die erste Aktion in der Wohnungslosenhilfe finanziert. "Es ist ein gutes Gefühl, sich sozial zu engagieren, gerade vor Weihnachten, als Kriegsdienstverweigerer ist man in der Regel sozial eingestellt", begründen die drei Zivis ihr Kochengagement in der Wäremstube. Sie wird täglich von rund 15 bis 25 Menschen besucht. "Sie kommen, um sich aufzuwärmen und miteinander zu reden, sie können hier kochen, ihre Wäsche waschen und duschen und im oberen Stockwerk sich fachlich beraten lassen", erläutert Eva Hornung.

Jeder, der in irgendweiner Form Unterstützung brauche, könne in die Wohnungslosenhilfe in der Ziegelfeldstraße kommen. Nicht nur ein bis zwei Mal die Woche. Das Engagement der "Zivis" kam gut an. "Es ist eine ganz tolle Aktion", meinte Maria und ein männlicher Besucher der Wärmestube: "Ich finde es gut, dass die Zivis hier sind und nicht in Afghanistan oder im Kosovo."

Die drei "Zivis" werden ihr soziales Engagement fortsetzen. Die 520 Euro sind noch lange nicht aufgebraucht. Und sie haben schon die nächste Benefiz-Veranstaltung im Kopf. Im Frühjahr oder Sommer werden sie wieder ein Fußballtunier organisieren. Nur größer als das letzte: "Wir hoffen, dass nächstes Jahr die Feuerwehr mitmacht."

 

Presseartikel, Badische Zeitung, 22.9.2007

Viel Lob für segensreiche Arbeit

Seit zehn Jahren betreuen die "Grünen Damen" im Waldshuter Spital einsame Patienten - und die Klinikleitung nutzte dies zum Dank

Waldshut-Tiengen (hjh). "Glücklich machen ist das höchste Glück", brachte die "Grüne Dame" Maria Thren ihren und den Beweggrund ihrer Mitstreiterinnen im Waldshuter Spital auf eine knappe Formel. Denn die "Grünen Damen", alles gestandene Frauen, kümmern sich ehrenamtlich um alleinstehende und einsame Patienten im Krankenhaus - seit nunmehr zehn Jahren. Und zu diesem Jubiläum gab es diese Woche herzliche Komplimente, Blumen und eine prächtige Kuchentafel von der Leitung des Spitals.

Spital-Geschäftsführer Uwe Lorenz nutzte die Feier zum zehnjährigen Bestehen der "Grünen Damen" ("Grün" wegen der Arbeitskluft), um den in dieser Vereinigung tätigen Frauen seinen "großen Respekt" für deren meist stilles Wirken zu zollen. Auch wies er darauf hin, dass de Einsatz der "Grünen Damen" gänzlich unbezahlt ist.

Derzeit 20 Frauen kümmern sich in dem 270 Betten zählenden Waldshuter Spital vor allem um die persönliche Ansprache jener Patienten, die keine Angehörigen haben und kaum einmal Besuch bekommen. Sie machen kleine Besorgungen für die Kranken oder hören ihnen einfach nur zu.

Lorenz dankte den Frauen auch dafür, dass sie sich bei ihrer segensreicher Tätigkeit immer wieder auch schwierigen Begegnungen stellen, nach denen sie "vieles auch mit nach Hause nehmen".

Die seit dem Jahr 2000 den "Grünen Damen" Vorsitzende Maria Thren erinnerte an ihre Vorgängerinnen Angelika Muhlke, die mit einem Bücherwagen von Zimmer zu Zimmer zog, und Marianne Preiser-Abt. 50 Frauen und drei Männer waren es in diesen zehn Jahren ingesamt, die sich teils viele Jahre engagierten.

So sind Sieglinde Brüderle und Senta Mundle von den Anfängen bis heute dabei. "Ich bin stolz auf meine Frauen", bekundete denn auch die Sprecherin. Der Spitalleitung dankte Maria Thren dafür, dass den Frauen seit 2005 eine Psychologin für die Supervision (ein Hilfs- und Beratungsangebot) zur Verfügung steht. Denn: "Was wir von den Kranken zu hören bekommen, das bleibt bei uns und kann auf Dauer auch belasten."

Auch in einem hektisch gewordenen Krankenhausbetrieb gebe es nach wie vor das Bedürfnis von Patienten nach Menschlichkeit und einer warmen Hand, stellte der Ärztliche Direktor Johannes Zeller fest. "Deshalb ist Ihre Arbeit für uns noch wichtiger als Sie selbst das vielleicht wahrnehmen." Und auch Pflegedirektorin Petra Naylor stellte den Wert persönlicher Zuwendung, die für das Pflegepersonal angesichts steigender Leistungsanforderung sehr schwierig geworden sei, heraus.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 18.9.2007

Stolze Absolventen

13 Frauen und fünf Männer bestehen Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Waldshut 13 Frauen und fünf Männer haben an der Fachschule für Pflege des Waldshuter Krankenhauses ihre Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger abgeschlossen. Es war der erste Kurs, der nach den Kriterien eines neuen Krankenpflegegesetzes und der dazugehörenden Ausbildungs- und Prüfungsordnung unterrichtet wurde. Mit einer dreifachen Eins erhielt Katharina Nopper sowohl für die schriftliche und praktische Prüfung als auch für die mündliche Prüfung die Bestnote.

Im Unterschied zur bisherigen Prüfung werden verschiedene zum Teil traditionelle Wissensbereiche (wie etwa Pflege, Medizin, Recht und Sozialwissenschaften) miteinander verknüpft. Geplante Schritte werden durch Theorien der jeweiligen Wissensbereiche in ihrer Wirksamkeit belegt beziehungsweise untermauert. Damit sich ein Hilferuf zur selbständigen Profession entwickeln kann, sollen die Auszubildenden lernen, auch das Etablierte zu hinterfragen. Daraus ergeben sich für Pflegende neue Handlungsfelder. Zu nennen ist dabei die kompetente Beratung von Pflegeempfängern und Angehörigen bei Fragen zu Pflege und zur Gesunderhaltung sowie die Koordination des Behandlungsablaufes.

Um dies umsetzen zu können,erlangten die Frischexaminierten in den drei Ausbildungsjahren am Spital Waldshut praktisches Fachwissen im Hinblick auf Qualitätssicherung, Durchführung von professioneller Pflege sowie Erkenntnisse der aktuellen Pflegeforschung. Für die Auszubildenden war es manchmal schwierig, den Spagat zwischen neuen Lerninhalten in der Theorie und der etablierten Praxis herzustellen. "Es kommt nur darauf an, ob jemand davor kapituliert oder die Erfahrung macht, dass man aus Differenzen mehr lernen kann als aus Übereinstimmung", sagte Schuleiter Jürgen Kindler. Nach einer schriftlichen und praktischen Prüfung in den vergangenen Monaten und der mündlichen Prüfung am vergangenen Dienstag hatten alle Auszubildenden ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen bewiesen. Es gab nur noch geringfügige Unterschiede in der Benotung, aber daran störte sich niemand mehr. Das Lehrer-Team (Agnes Lünnemann, Claudia Schmidt, Irene Faller und Schulleiter Jürgen Kindler), die vier Praixsanleiterinnen sowie alle an der Ausbildung Beteiligten gratulierten nach der Notenkonferenz bei einem Apéro den frisch examinierten Pflegenden.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 15.9.2007

Neue Chefs für Gynäkologie und Geburt

Führungs-Team übernimmt am 1. November im Krankenhaus Waldshut Nachfolge des bisherigen Chefarztes Alfred Mosel

Waldshut (ger) Die Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Waldshut wird ab 1. November von einem neuen Chefärzte-Team geleitet. Die Positionen werden besetzt mit dem bisherigen Leitenden Oberarzt Henrik Lutz, dem aus Cuxhaven neu nach Waldshut kommenden Jörg Schweinfurth und einem noch nicht benannten dritten Kollegen.

Über die Personalveränderungen informierte jetzt Uwe Lorenz, Geschäftsführer der Spital GmbH. Anlass für die Neubesetzungen ist der Ruhestand des bisherigen Chefarztes Alfred Mosel, der Ende Oktober das städtische Spital verlässt.

Während Frauenheilkunde und Geburtshilfe bislang von einem Chefarzt und einem Oberarzt geleitet wurden, wrid es künftig drei gleichrangige Chefärzte geben. Jeder wird für ein eigenes Spezialgebiet verantwortlich sei.

Ab dem 1. November weden zunächst zwei Chefärzte die Abteilung leiten. Einer von ihnen ist Henrik Lutz. Der 42-Jährige ist bereits seit 1999 Leitender Oberarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Waldshuter Krankenhaus. Henrik Lutz, der in Neuwied geboren wurde, lebt mit Fau und vier Kindern in Dogern. Zweiter Mann im Chefarzt-Team wird Jörg Schweinfurth, der bislang noch am Rhön-Klinikum in Cuxhaven als Leitender Oberarzt arbeitet. Der 38-jährige gebürtige Heidelberger ist verheiratet und hat zwei Kinder. Noch nicht bekannt ist, wann und mit wem die dritte Chefarzt-Stelle in der Abteilung besetzt wird.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 15.9.2007

Spital Waldshut investiert 600 000 Euro in Entbindungs-Station

Babys haben es jetzt schöner

Das Waldshuter Spital empfängt neue Erdenbürger in völlig neu gestalteten Kreißsälen. Zu Gesamtkosten von rund 600 000 Euro wird der Entbindungsbereich gegenwärtig modernisiert. Die Arbeiten, die kurz vor dem Abschluss stehen, sollen die Qualität der medizinischen Versorgung steigern und mehr Komfort bringen. Geschäftsführer Uwe Lorenz spricht von entscheidenden Verbesserungen.

(Roland Gerard)

Waldshut - Der Entbindungsbereich des Waldshuter Krankenhauses verfügt über drei Kreißsäle. Alle werden modernisiert, wobei stets zwei der Räume in Betrieb bleiben. Ende nächster Woche soll der letzte Saal fertiggestellt sein. Medizinischer Fortschritt, Atmosphäre und Funktionalität - mit diesen Begriffen umreißt Uwe Lorenz, Geschäftsführer der Spital Waldshut GmbH, die Umbaumaßnahmen. Bereits optisch wird der Unterschied deutlich. Warme Farbtöne sollen den Kreißsälen heimeligen Charakter geben. "Das sieht nicht mehr aus wie ein OP", sagt Lorenz.

Rund 200 000 Euro, so informiert Peter Böhler als Leiter Einkauf und Logistik, würden allein in die vollständige Erneuerung der Medizintechnik investiert. Dazu gehören beispielsweise neue CTG-Geräte. Die Cardiotokographie des ungeborenen Kindes und der Wehen ist künftig drahtlos per Funk möglich. Das heißt: Die Mutter ist nicht mehr ans Bett gebunden, sondern kann sich im Umkreis von etwa hundert Metern ungehindert bewegen. An aufgeregte werdende Väter ist ebenfalls gedacht. Sie müssen nicht mehr im Flur warten, sondern können im neuen Familienzimmer auf bequemen Sesseln zusammen mit ihrer Frau oder Lebensgefährtin der Geburt des Nachwuchses entgegenfiebern.

Auf der Mutter- und Kind-Station, die 19 Betten umfasst, sollen nach Abschluss der laufenden Maßnahmen ebenfalls Modernisierungen beginnen. Bisher standen in jedem Raum bis zu drei Betten, künftig soll es nur noch Einbett- und Zweibettzimmer geben. Jedes davon soll mit eigener Dusche und WC ausgestattet sein. Geplant ist die Einführung der "Integrativen Wochenpflege", bekannt auch als "Rooming-In": Dabei steht das Bettchen des Neugeborenen auf Wunsch im Zimmer der Mutter.

Ebenfalls neu im Bereich der Geburtshilfe entsteht ein 130 Quadratmeter großer Wintergarten mit Südblick auf die idyllische Rheinlandschaft. "Werdende Eltern sollen sich bei uns wohl fühlen können", sagt Uwe Lorenz. Zum Einzugsbereich der Geburtshilfe-Abteilung des Waldshuter Krankenhauses gebe es kein Daten. Lorenz: "Wir wünschen uns, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, hier herzukommen." Werdende Eltern aus der Region sollen keine weiten Wege auf sich nehmen müssen, um ein hoch qualifiziertes Angebot vorzufinden, so der Spital-Geschäftsführer.

 

Presseartikel, Alb-Bote, 27.7.2007

Check im Spital

Tschernobyl-Opfer erholen sich am Hochrhein - Untersuchungen inklusive

Waldshut (mhe) Vier Wochen in Erholung am Hochrhein und im Südschwarzwald für Tschernobyl-geschädigte Kinder hat zum wiederholten Mal eine Gruppe von Bürgern aus Albbruck, Weilheim, Herrischried, Tiengen und Dogern organisiert. Die Privatinitiative um die Albbruckerin Hedi Müller lud 16 Schulkinder und ihre Lehrerin aus dem weißrussischen Dorf Ritschow ein. Sie können nun am Fuße des Schwarzwaldes einen Teil ihrer Ferien verbringen. Die Kinder und ihre Lehrerin Tatjana Mataras, die am 17. Juli angekommen sind und bis 12. August bleiben, sind alle in Gastfamilien aufgenommen worden. Sie nehmen dort wie Familienmitglieder am Alltags- und Freizeitleben teil, machen aber auch gemeinsam Ausflüge, wie zum Beispiel am Montag ins Ravensbuger Spieleland. Getragen wird die Ferienaktion vor allem von Privatpersonen und Firmensponsoren. Omnibuskosten, zahnärztliche Untersuchungen, Spielzeugspenden und mehr zählen zu den Sponsorenleistungen, wie ein Gesundheitstest für alle Kinder. Den machten sie am Dienstag im Spital Waldshut. Chirurgie-Chefarzt Johannes Zeller hatte für den Gesundheitstest sogar drei perfekt Russisch sprechende Ärzte in der Spitalmannschaft gefunden.

Ritschow ein Dorf 70 Kilometer von Tschernobyl entfernt, aber nicht mehr in der Ukraine, sondern in Weißrussland gelegen, hat vor 20 Jahren die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe stark zu spüren bekommen. Anders als in der Ukraine, fehlen in Weißrussland Hilfen und Nachsorgen für die Atomopfer fast gänzlich. Die Privatinitiative um Hedi Müller hilft seit Jahren. Um ihre Hilfen auf sichere und feste Beine zu stellen, wurde jetzt ein Verein gegründet: "Zukunft für Ritschow". Der Eintrag ins Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist beantragt. Infos dazu bei Hedi Müller, Telefon 07753/92 30 0.

Presseartikel, Alb-Bote, 17.7.2007

Verabschiedung

Rolf Pleuler geht nach 37-jähriger Tätigkeit als Technik-Leiter im Spital Waldshut in den Ruhestand.

Im Jahre 1970 begann der ehemalige Siemens-Mitarbeiter seine Tätigkeit im Waldshuter Krankenhaus. 1974 absolvierte er die Meisterprüfung im Elektrohandwerk. Der langjährige Technik-Leiter begleitete hauptverantwortlich verschiedene wichtige Umbau- und Modernisierungsprojekte im Spital. Rolf Pleuler (62) trug erheblich zur Erneuerung der gesamten Heizungs- und Sanitärtechnik und der Notstromversorgung bei. Besondere Unterstützung leistete er bei der Planung und bei der Errichtung eines neuen Gebäudeteils in den 80er-Jahren. Der heute um einen weiteren Gebäudeteil erweiterte Trakt steht zwar momentan kurz vor einer grundlegenden Modernisierung, galt aber damals als Meilenstein in der Spital-Geschichte.

Ob Strom, Wasser, Heizung, Sanitär, Telefon oder Belüftung: Ein Technik-Leiter wie Rolf Pleuler sorgt mit seinem Team für einen reibungslosen Spitalbetrieb.

Bei der Verabschiedung in den Ruhestand bedankten sich Spitalgeschäftsführer Uwe Lorenz und Personalleiter Thomas Amann für das Engagement. Trotz Pensionierung von Rolf Pleuler bleibt die Stelle gewissermaßen in Familienhand: Matthias Döbele, sein Schwiegersohn, ist bereits der Nachfolger.

Presseartikel, Südkurier, 30.6.2007

Christine Bächle glänzt mit 1,1

Abschlussfeier an den Kaufmännischen Schulen für 162 Schüler

162 von insgesamt 168 Berufsschülern haben ihre Ausbildung an der kaufmännischen Schule Waldshut in den Bereichen Industrie- und Großhandel, Büro- und Einzelhandel sowie Verkauf erfolgreich abgeschlossen. Jahrgangsbeste ist Christine Bächle vom Spitalfond Waldshut mit einem Notendurchschnitt von 1,1.

(Lars Freudenthal)

Waldshut - Für ihre herausragende Leistung überreichte ihr Peter Kaiser den Sonderpreis der Sparkasse Hochrhein.

Des Weiteren erhielten Doris Kamerer, Elena Pedrazzi, Nicole Backes, Rober Fijnvandaart, Beatrice Wassmer, Marc Rindt und Michael Albrecht Buchpreise für sehr gute Leistungen. 22 weitere Schüler bestanden die Prüfung mit Lob.

"Zu einer Abschlussfeier gehört auch immer die Rede des Schulleiters das muss man über sich ergehen lassen", drohte Schulleiter Karl-Heinz May zu Beginn der Veranstaltung. Im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel erklärte er: "Der Lehrer, der nur über sein Fachwissen unterrichtet, hat ausgedient. Vielmehr sind heute die Schlüsselqualifikationen gefragt." Als Beispiele nannte May die schulischen Projekt- und Teamarbeiten.

Den Absolventen empfahl der Schulleiter, Eigenverantwortung zu übernehmen. So werde in Zeiten der Vogelgrippe und der Fleisch-Skandale auf der einen Seite zwar laut nach Abhilfe gefordert, "die größte Gefahr aber sind wir selbst wir essen zu viel. zu süß, zu dick", so der Schulleiter. "Wir schätzen das Risiko, das andere verursachen, viel höher ein als das, für das wir selbst verantwortlich sind."

Im Hinblick auf die Globalisierung erklärte May: "Wenn alle alles gleich gut können, gewinnt der, der die geringsten Ansprüche stellt." Daher sei es umso wichtiger sich ständig fortzubilden, Risiken einzugehen und dafür auch vorübergehend Nachteile in Kauf zu nehmen. "Aus eigener Kraft voranzukommen, ist ein Zeichen von Stärke und Aufrichtigkeit - diese Kraft wünsche ich Ihnen."

Nach der Zeugnisausgabe durch Abteilungsleiter Gerd Isele sangen Julia Isabo und Laura Schmid "Just more" von Wonderwall. Begleitet wurden sie durch Richard Kalkreuth am Klavier, der die Abschlussfeier mit Chopins Nocturne auch schon musikalisch eröffnet hatte.

Presseartikel, Südkurier, 7.5.2007

2800 Interessierte beim Gesundheitstag im Spital

OP-Saal zieht Besucher an

Zum Gesundheitstag stellte am Samstag das Waldshuter Spital seine Leistungsfähigkeit anhand von Präsentationen, Untersuchungen und Vorträgen unter Beweis und gab einen Einblick in die technischen Anlagen des Gebäudes. Die offenen Krankenhaustüren lockten rund 2800 Besucher an.

(Christa Stuber)

Waldshut - "Wir sind glücklich und zufrieden", sagte Geschäftsführer Uwe Lorenz zum auch nach 16 Uhr nicht abbrechen wollenden Besucherstrom. "Die ersten Besucher standen schon um acht Uhr vor der Tür", obwohl der Gesundheitstag offiziell erst um zehn Uhr anfing.

Es sind viele Kollegen und Fachpersonal aus Reha-Kliniken und Altenheimen vorbeigekommen, auffallend viele auch aus Bad Säckingen. Wir haben nur äußerst positive Rückmeldung erhalten." Die Besucher nutzten die Möglichkeit sich bei den Präsentationen und Vorträgen eingehend über bestimmte Behandlungsmethoden zu informieren.

Ein Renner waren die Untersuchungen, wie die Blutzucker- und Cholesterinmessung, Analyse der Halsgefäße mittels Ultraschall, Überprüfung der Lungenfunktion oder die Feststellung von Krampfadern. Bei Führungen konnten sich die Interessenten einen Einblick in die Röntgentechnik verschaffen oder einen Blick in den Kreiß- oder OP-Saal werfen. Beliebt war die Neugeborenenstation, wo in den letzten 36 Stunden elf Kinder geboren wurden. Das Kasperletheater war rappeldicke voll, wie Uwe Lorenz bestätigte und die Attraktion "Gipsen für Kinder" in der Station Titisee ließ plötzlich viele Kinder mit "Armbrüchen" durchs Krankenhaus wandern.

Die Grünen Damen, die seit zehn Jahren die Patienten besuchen und betreuen, präsentierten sich ebenso, wie DRK, Rettungsflugwacht oder die Ausbildungsmöglichkeiten im Spital und viele, vorwiegend Männer, ließen sich eine Führung durch die Haustechnik des Gebäudes nicht entgehen.

Presseartikel, Alb-Bote, 27.4.2007

Kliniken bündeln Kräfte

Krankenhäuser in Waldshut und Lörrach besiegeln Zusammenarbeit

(Heinz J. Huber)

Stationären Krebs-, Herz- und Diabetes-Patienten im Hochrhein kommt zukünftig das geballte Fachwissen der Krankenhausärzte am Hochrhein zugute. Das städtische Spital Waldshut schloss nun auch formal eine Kooperation mit den drei Häusern der "Kreiskliniken GmbH Lörrach" in Rheinfelden, Schopfheim und Lörrach. Laut Spital-Geschäftsführer Uwe Lorenz besiegelt der Vertrag eine Zusammenarbeit von Ärzten und Verwaltung, die inoffiziell schon funktionierte.

Waldshut-Tiengen - Die Kooperation bezieht sich hauptsächlich auf drei medizinische Felder. Krebspatienten sollen profitieren, indem die Waldshuter Ärzte den direkten Anschluss an den "Tumorboard" der Lörracher Hauses und des Basler Kantonspitals finden, eine regelmäßig tagende Konferenz von Fachärzten, die Einzelfälle aus verschiedener Sicht diskutieren: Pathologen, Chirurgen, Internisten, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen. Die Häuser sollen mit Tele-Medizin vernetzt, somit schnell und unbürokratisch eine schnelle Zweitmeinung zu einem Krankheitsbild greifbar werden.

Ähnliches praktizierte das Heilig-Geist-Spital schon mit dem Uni-Spital Freiburg bei Schlaganfällen, berichtet Uwe Lorenz. Auf elektronischem Weg lassen sich auch Röntgenbilder übermitteln.

Herzpatienten steht zum Beispiel ein Linksherzkathetermessplatz der Kardiologen in Lörrach zur Verfügung. Bei der Behandlung von Diabetes bringt ein Spezialist vom Dreiländereck sein Fachwissen ein.

Umgekehrt stelle beispielsweise der Waldshuter Operateur Johannes Zeller seine Expertise als Thorax-Chirurg zur Verfügung. Die Zusammenarbeit erfolge "nicht auf einer Einbahnstraße", betont Lorenz.

Der Krankenhaus-Manager stellte auchh klar. was mit der Kooperation nicht gemeint ist. Eine Fusion der Häuser sei nicht angedacht, auch keine Spezialisierung in dem Sinn, dass bestimmte Krankheiten nur noch an einem Ort behandelt würden. Ziel sei weiter eine wohnortnahe Versorgung: "Wir wollen nicht die Patienten verschieben, eher sollen Ärzte mobil sein." Das kann so aussehen, dass Spezialisten bei den Nachbarn zur Visite oder Besprechung erscheinen.

Personal solle nicht abgebaut werden, aber voneinander lernen. Wo sonst zwischen Krankenhäusern "viel Geheimniskrämerei herrscht", sei auf der Schiene Waldshut-Lörrach in den letzten Jahren Vertrauen gewachsen. Die Häuser könnten zum Beispiel gemeinsam einkaufen, bei Abläufen im Krankenhausbetrieb auch voneinander lernen.

Der Lörracher Klinik-Verbund plant Verträge mit anderen Krankenhäusern am Hochrhein, darunter auch dem ehemaligen Kreiskrankenhaus in Bad Säckingen. Die Waldshuter Kooperation mit Lörrach bleibe dagegen zweiseitig, betont Lorenz auf Anfrage.

Presseartikel, Südkurier, 14.4.2007

Tipps rund ums Baby

Stilltreff am Waldhuter Spital feiert sein zweijähriges Bestehen - Kontakte mit Bestand

Waldshut - Den zweiten Geburtstag des Stilltreffs feierten die Mütter mit ihren Babys im Waldshuter Spital. Ins Leben gerufen wurde der Stilltreff 2005 durch Marianne Mück, dies sich nach einer umfangreichen Ausbildung, vielen Theoriestunden und mehreren Hospitanzen in anderen Kliniken nach erfolgreichem Abschluss "Stillberaterin" nennen darf.

Nach der Fertigstellung des Anbaus ist in neuen Räumlichkeiten auch für die Kinder viel Platz zum Krabbeln, Spielen und Kontakte knüpfen. Für die Mütter spendiert das Spital ein Frühstück, so dass in ungezwungener Atmosphäre ein reger Gedankenaustausch mit den Betreuerinnen stattfinden kann. Geleitet wird der Stilltreff von den gelernten Kinderkrankenschwestern Marianne Mück und Sabine Bergmann, die den Müttern mit ihren Erfahrungen helfen, alle großen und kleinen Schwierigkeiten zu bewältigen. Stillen, Flaschenfüttern und besonders das Thema Beikost sind Fragen der frischgebackenen Eltern. Es gibt praktische Hinweise zur Pflege, zum Schlafverhalten oder zum Urlaub mit dem Säugling.

Alle Probleme und Fragen haben hier Platz, Freundschaften entstehen, die weit über das monatliche Treffen hinaus halten. Kleine Krabbelgruppen bilden sich, und die Frauen halten Kontakte zueinander, auch wenn das "Stilltreff-Alter" irgendwann überschritten ist.

Presseartikel, Südkurier, 11.4.2007

Spital setzt Akzent auf orthopädische Chirugie und verpflichtet Spezialisten

Handchirurg verstärkt Team

Das Waldshuter Spital setzt einen Schwerpunkt im Bereich Orthopädie. Nachdem gelenkchirurgische Eingriffe neben der klassischen Unfallchirurgie immer wichtiger werden, steht die Orthopädie nun auch im Namen der Abteilung vorne. Zudem ergänzt ein Hand-Chirurg das Team der Mediziner um Chefarzt Georg Picha.

(Heinz J. Huber)

Waldshut-Tiengen - Der Chef selbst ging mit 50 Jahren nochmals ins Examen und erlangte vor der Landesärztekammer die Anerkennung als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Hintergrund ist auch eine neue Weiterbildungsordnung für Ärzte. Junge Mediziner können in Waldshut in der Weiterbildung nun den orthopädischen und unfallchirurgischen Schwerpunkt wählen. Die neue Bezeichnung "Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie" soll die besondere Expertise von Georg Picha und seinem Team - zwei weitere Spital-Ärzte stehen vor der Kammer-Prüfung als Orthopäden - unterstreichen.

Andererseits soll der Name nun der heutigen Realität im Haus gerecht werden. Schon jetzt werden am Spital jährlich rund 300 gelenkchirurgische Eingriffe an Knie und Hüfte vorgenommen, dazu kommen Gelenkeingriffe an Vorfuß, Hand- und Schultergelenk. Die zunehmende Bedeutng des orthopädischen Bereichs ist auch eine Konsequenz der alternden Gesellschaft. Der Bedarf an Prothesen zum Beispiel wird deutlich steigen. Das Spital arbeitet, etwa bei Gelenkspiegelungen, eng mit niedergelassenen Ärzten dieser Disziplin im Umland zusammen.

Eine Erweiterung des Leistungsspektrums bedeutet die Verpflichtung eines spezialisierten Handchirurgen. Joachim Ganser (49) erwarb seine Qualifikation in Tübingen und war zuletzt am Spital im schwedischen Uppsala beschäftigt. Der Bedarf nach einem Fachmann für dieses Körperteil habe sich in der Spital-Praxis gezeigt, bestätigt Spitalverwalter Uwe Lorenz. Der Arzt aus dem Rheinland hat nicht nur Erfahrung mit Unfall- und Sportverletzungen, sondern auch mit der operativen Behandlung von Rheumaschäden und mit Nervenchirurgie rund um das hochkomplizierte Körperteil Hand. Bisher wurden Patienten an Kliniken in Nachbarkreisen verwiesen.

Der Neue, der seinen Dienst Anfang April aufnahm, suchte bereits Kontakt mit den niedergelassenen Kollegen in der Umgebung. Er geht davon aus, dass er den ganz überwiegende Teil seiner Patienten nicht stationär, sonder ambulant behandelt wird. Ein Trend, der auch in den Spitälern immer wichtiger wird. Zudem will der Chirurg in Sprechstunden den Patienten beratend oder für eine Zweitmeinung zur Verfügung stehen.

'Ganser, der auch die Anerkennung als plastischer Chirurg mitbringt, will im Waldshuter Spital ein plastisch-chirurgisches Feld aufbauen, das nichts mit der landläufigen Vorstellung von "Schönheitschirurgie" zu tun hat: die chirurgische Behandlung von Druckgeschwüren bei Langzeit-Patienten, die unter den Folgen langen Liegens leiden.


Sonderbeilage, Südkurier, 3.3.2007

WALDSHUT: Einweihung des Westanbaus beim Spital

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Presseartikel, Südkurier, 3.3.2007

Ministerlob fürs Spital

"Das Krankenhaus ist immer eine Baustelle". Was Oberbürgermeister Martin Albes am Freitag bei der Einweihung des neuen Westbaus zum Waldshuter Spital bemerkte, bezog die baden-württembergische Gesundheitsministerin Monika Stolz auf das Gesundheitswesen im Land insgesamt. Immer wieder fiel in ihrer Rede das Wort "Wirtschaftlichkeit". Die CDU-Politikerin ließ keinen Zweifel daran, dass "der dynamische Strukturwandel" weitergehen werde.

(Heinz J. Huber)

Waldshut-Tiengen - Mit der Erweiterung um den jetzt eingeweihten zweiten Westbau, in dem unter anderem 24 Krankenzimmer (45 Betten), das Archiv und eine Konferenzzone untergebracht sind, vermehrte das Waldshuter Krankenhaus seine Bettenzahl nicht, sonder reduzierte sie von 281 auf 270. Bei der Krankenhausplanung des Landes hätten solche Vorhaben "höchste Priorität", erklärte Landesgesundheitsministerin Stolz vor vielen Ehrengästen. Mit dem Neubau werde die Attraktivität und die bedeutende Stellung des Hauses in der klinischen Versorgung der Bevölkerung weiter steigen. Sie erinnerte daran, dass das Land rund 4,6 Millionen Euro (von gesamt 6,4 Millionen) für die Erweiterung des Spitals zur Verfügung gestellt habe.

Mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine noch bessere Patientenversorgung seien die Leitlinien der Landesregierung. Zusammenarbeit der Spitäler untereinander und mit den niedergelassenen Ärzten werde immer wichtiger. Der Spitalfonds Waldshut gehöre zu den "gut aufgestellten und sehr wirtschaftlich arbeitenden Krankenhausträgern". "Gemeinsam werden wir den anstehenden Strukturwandel erfolgreich umsetzen", so die Ministerin, die nach der Feier die Krankenstation besichtigte, zuversichtlich.

Für den Einsatz zugunsten des Projektes dankte OB Albers dem Landtagsabgeordneten Peter Straub, der, ebenso wie sein Kollege Alfred Winkler, Landrat Tillman Bollacher, zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte, mitfeierte. Die eigentliche Weihe des Gebäudes übernahm Pater Matthias Hanisch, der katholische Krankenhausseelsorger, und die evangelische Dekan Christiane Vogel.

Ein besonderes Kompliment von OB Albers galt dem Architektenehepaar Michael und Luzia Duffner für ein Gebäude, "das sich sehen lassen kann". Michael Duffner berichtete vom Bemühen, bei der Gestaltung des Gebäudes den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen - etwa durch warme Farben und "großzügige Ausblicke" auf die Rheinlandschaft auch für liegende Patienten, durch Minibar und tagesvariable Lichtstimmungen.

Statt des traditionellen Schlüssels überreichten beide Architekten dem OB sowie den Geschäftsführern Uwe Lorenz (Krankenhaus) und Peter Weishaupt (Stiftung) eine Glasmalerei zum Spital-Motto "Mensch im Mittelpunkt". Die Modernisierung des Hauses werde weitergehen, kündigte Oberbürgermeister Martin Albes an. Der Trend gehe dahin, eher weniger Betten vorzuhalten, dafür den Komfort für die Patienten zu verbessern.

Presseartikel, Badische Zeitung, 3.3.2007

Stolz: Spitalfonds "gut aufgestellt"

Lobende Worte der Landesgesundheitsministerin bei der Einweihungsfeier für den neuen Westbau des Waldshuter Krankenhauses

Waldshut-Tiengen (hijh). "Das Krankenhaus ist immer eine Baustelle". Was Oberbürgermeister Martin Albes am Freitag bei der Einweihung des neuen Westbaus zum Waldshuter Spital bemerkte, bezog die baden-württembergische Gesundheitsministerin Monika Stolz auf das Gesundheitswesen im Land insgesamt. Immer wieder fiel in ihrer Rede das Wort "Wirtschaftlichkeit". Die CDU-Politikerin ließ keinen Zweifel daran, dass "der dynamische Strukturwandel" weitergehen werde.
Und: Der Spitalfonds Waldshut sei "gut aufgestellt".

Mit der Erweiterung um den jetzt eingeweihten zweiten Westbau, in dem unter anderem 24 Krankenzimmer (45 Betten), das Archiv und eine Konferenzzone untergebracht sind, vermehrte das Waldshuter Krankenhaus seine Bettenzahl nicht, sonder reduzierte sie von 281 auf 270. Bei der Krankenhausplanung des Landes hätten solche Vorhaben "höchste Priorität", erklärte Landesgesundheitsministerin Stolz vor vielen Ehrengästen. Mit dem Neubau werde die Attraktivität und die bedeutende Stellung des Hauses in der klinischen Versorgung der Bevölkerung weiter steigen. Sie erinnerte daran, dass das Land rund 4,6 Millionen Euro (von gesamt 6,4 Millionen) für die Erweiterung des Spitals zur Verfügung gestellt habe.

Mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit und eine noch bessere Patientenversorgung seien die Leitlinien der Landesregierung. Zusammenarbeit der Spitäler untereinander und mit den niedergelassenen Ärzten werde immer wichtiger. Der Spitalfonds Waldshut gehöre zu den "gut aufgestellten und sehr wirtschaftlich arbeitenden Krankenhausträgern". "Gemeinsam werden wir den anstehenden Strukturwandel erfolgreich umsetzen", so die Ministerin, die nach der Feier die Krankenstation besichtigte, zuversichtlich.

Für den Einsatz zugunsten des Projektes dankte OB Albers dem Landtagsabgeordneten Peter Straub, der, ebenso wie sein Kollege Alfred Winkler, Landrat Tillman Bollacher, zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte, mitfeierte. Die eigentliche Weihe des Gebäudes übernahm Pater Matthias Hanisch, der katholische Krankenhausseelsorger, und die evangelische Dekan Christiane Vogel.

Ein besonderes Kompliment von OB Albers galt dem Architektenehepaar Michael und Luzia Duffner für ein Gebäude, "das sich sehen lassen kann". Michael Duffner berichtete vom Bemühen, bei der Gestaltung des Gebäudes den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen - etwa durch warme Farben und "großzügige Ausblicke" auf die Rheinlandschaft auch für liegende Patienten, durch Minibar und tagesvariable Lichtstimmungen.

Statt des traditionellen Schlüssels überreichten beide Architekten dem OB sowie den Geschäftsführern Uwe Lorenz (Krankenhaus) und Peter Weishaupt (Stiftung) eine Glasmalerei zum Spital-Motto "Mensch im Mittelpunkt". Die Modernisierung des Hauses werde weitergehen, kündigte Oberbürgermeister Martin Albes an. Der Trend gehe dahin, eher weniger Betten vorzuhalten, dafür den Komfort für die Patienten zu verbessern.

Presseartikel, Alb-Bote, 17.01.2007

KRANKENHAUS

Zeller Ärzte-Direktor

Waldshut - Als neuer Ärztlicher Direktor trat im Waldshuter Krankenhaus Johannes Zeller als Nachfolger von Günter Michaelis zum 1. Januar seinen Dienst an.

Zeller ist Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thorax-chirurgie im Spital. Der Ärztliche Direktor ist laut Geschäftsführer Uwe Lorenz "nicht nur Sprecher des Kollegiums der Chefärzte, sondern er nimmt vielfältige Koordinationsaufgaben wahr wie zum Beispiel Sicherstellung der Weiterbildung der Ärzte und die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien."

Johannes Zeller wurde mit Zustimmung der Chefärzte für drei Jahre in dieses Amt berufen. Zeller will sich dafür einsetzen, dass bei allen strukturellen Veränderungen der kommenden Jahre im Waldshuter Spital der Mensch im Mittelpunkt bleibt.

Oberbürgermeister Martin Albers und Uwe Lorenz bedankten sich bei Günter Michaelis für den fünfjährigen Dienst als Ärztlicher Leiter des Krankenhauses und die gute, konstruktive Zusammenarbeit und Beratung.